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Neue Infos im Auftragsvergabemonitor

 

 

FEHMARNBELTTUNNEL . 4 Großaufträge im Wert von 30 Mrd. Dänenkronen vergeben !


Der Fehmarnbelttunnel wird nun Realität, denn am 30.5.2016 vergab die Femern A/S 4 Großaufträge im Wert von 30 Mrd. dänischen Kronen ( ca. 4,033 Mrd. Euro ) an 4 Bieterkonsortien, darunter als deutsche Unternehmen für das Los

Tunnel Nord:  Wayss & Freytag Ingenieurbau AG
                       Max Bögl Stiftung & Co KG

Tunnel Süd:    Wayss & Freytag Ingenieurbau AG
                        Max Bögl Stiftung & Co KG

Tunnel Portale und Rampen: Wayss & Freytag Ingenieurebau AG
                                                Max Bögl Stiftung & Co KG

Baggerarbeiten: HOCHTIEF AG
                           Ed.Züblin AG

Die kompletten Bieterkonsortien können Sie aus der Anlage entnehmen.
Wie der Auftraggeber mitteilt, sind allerdings derzeit noch Beschwerdeverfahren nicht berücksichtigter Bieter bei der dänischen Vergabebehörde anhängig.

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FEHMARNBELTTUNNEL

Hertie School of Governance Studie: Großprojekte in Deutschland – Zwischen Ambition und Realität




Unter der Leitung von Genia Kostka,Professorin für Governance von Energie und Infrastruktur, wurden 170 in Deutschland seit 1960 realisierte Großprojekte erfasst und analysiert, darunter 119 abgeschlossene und 51 noch laufende Projekte. In den Bereichen öffentliche Gebäude, Verkehr, Energie, Rüstung sowie Informations- und Kommunikationstechnologie untersucht die Studie erstmals systematisch geplante und tatsächliche Kosten. Drei detaillierte Fallstudien zum Berliner Großflughafen BER, zur Elbphilharmonie sowie zu Offshore-Windparks ergänzen die Untersuchung.


Dabei wurden die untersuchten Projekte wie folgt kategorisiert:


kleine Objekte : Kosten unter 50 Millionen


mittlere Objekte: Kosten zwischen 50 und 500 Millionen Euro


große Objekte: Kosten größer als 500 Millionen Euro


Die zusammengefassten Ergebnisse sind dabei von hohem Interesse, u.a.:


Die Analyse untersucht 170 öffentliche Infrastruktur-Großprojekte in Deutschland:


»Für abgeschlossene Projekte (n=119) beträgt die durchschnittliche Kostensteigerung pro Projekt 73 %.


»Unvollendete Projekte (n=51) weisen durchschnittliche Kostensteigerungen von 41 % pro  Projekt auf. Diese Kosten werden bis Projektabschluss allerdings weiter steigen.


Insgesamt sind die 170 Infrastrukturprojekte in Deutschland um 59 Milliarden Euro teurer als geplant – statt 141 werden sie mindestens 200 Milliarden Euro kosten


Durchschnittliche Kostensteigerungen variieren zwischen den Sektoren. Die höchsten durchschnittlichen Kostensteigerungen pro Projekt entstanden im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie und im Energiesektor (394 % bzw. 136 %), gefolgt von den Bereichen Rüstungsbeschaffung (87 %), Gebäude (44 %) und Verkehr (33 %).


„Pionierrisiken“ erklären teilweise, warum sich die Kostensteigerungen zwischen den Sektoren gravierend unterscheiden:


»Kennzeichnend für einige Sektoren wie Energie (z.B. Offshore-Wind, Kernenergie) und Informations- und Kommunikationstechnologie (z.B. bundesweite IT-Projekte) sind Projekte, bei denen Neuland betreten wird.


»Ungetestete Technologien und unvorhersehbare technologische Hindernisse können bei solchen Pionierprojekten zu erheblichen Zeit-und Kostensteigerungen führen.


»Auch Governance-Probleme entstehen gerade bei Pionierprojekten, da unklar ist, welche Verwaltungsform sich für das Projekt am besten eignet. Die Folge sind oftmals unklare Haftung und Verantwortlichkeiten für Projektergebnisse.


Auf Basis der Analyse wird der Einsatz von sektorspezifischem Benchmarking während des öffentlichen Planungsprozesses empfohlen.



Sektorübergreifende durchschnittliche Kostensteigerungen pro Projekt (in %)


Verkehr



Im Straßenbau (n=24), durchschnittliche Kostensteigerungen 27 %,,(n=51*)


variieren zwischen -23 % und 125 %.



Im Schienenbau (n=12), durchschnittliche Kostensteigerungen 30 %,


variieren zwischen -10 % und 59 %.



Im Flughafenbau (n=6), durchschnittliche Kostensteigerungen 56 %,


variieren zwischen -3 % und 148 %.


Gebäude



Kostensteigerungen variieren zwischen -46 % und 425 %.(n=87*)



Es handelt sich um vergleichsweise kleine Projekte,


Durchschnittsgröße beträgt € 176 Millionen.


Rüstung



Kostensteigerungen variieren zwischen -4 % und 135 %.(n=8*)



Projekte im Bereich Rüstungsbeschaffung sind mit


durchschnittlich € 8.1 Milliarden Euro am größten.


Energie



Kostensteigerungen variieren zwischen 19 % und 494 %.(n=10*)



Kernenergie-Projekte sind besonders riskant mit durchschnittlichen Kostensteigerungen von 164 %.


IKT


■ Kostensteigerungen variieren zwischen -7 % und 1150 %. (n=10*)



Informations- und Kommunikationstechnologie-Projekte


setzen oft auf Pioniertechnologien mit hohem Risiko;


4 von 10 Projekten hatten Kostensteigerungen von über 200 %


Wichtigste Empfehlung:


sektorbasiertes Benchmarking


Die Steuerung von Großprojekten ließe sich insbesondere durch sektorbasiertes Benchmarking verbessern, indem etwa öffentliche Infrastruktur-Planungen durch Performance- Kriterien vergleichbar gemacht werden.


Die Verantwortlichen auf Bundes- und Länderebene sollten dabei in drei Schritten vor


gehen:


»Einführung einer öffentlich zugänglichen Datenbank über große Infrastrukturprojekte nach dem Beispiel Großbritanniens („Major Project Authority“).


»Einsatz einer Referenzklassenprognose bei öffentlicher Planung. Die sich daraus


ergebenen sektorspezifischen Referenzklassen kalkulieren für Projekte einen


“Risiko-Aufschlag” für potentielle Kostensteigerungen.


»Nutzung von speziellen Risikoversicherungsverträgen auf Mikro-Ebene zur effektiven Kostenkontrolle und Risikoverteilung, um Anreize für öffentliche Planer zu schaffen, das Budget einzuhalten


Quelle: Hertie School of Governance




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Offizieller Baubeginn für Tunnel Rastatt der Aus-und Neubaustrecke Karlsruhe-Basel


Symbolischer Anstich der ersten Tunnelröhre am 25. Mai • Inbetriebnahme des Tunnels im Jahr 2022 geplant



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30 000 Tübbinge für Tunnel Rastatt

Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) in Karlsruhe ordert bei Bombardier zwölf weitere Zweisystem-Stadtbahnwagen vom Typ Flexity Swift ET 2010


Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation hat mit der Stadt Karlsruhe einen Vertrag über die Lieferung von 12 FLEXITY-Stadtbahnen abgeschlossen. Der Auftrag mit einem Wert von etwa 60 Millionen Euro (67 Millionen US-Dollar) ist ein Abruf aus einem Rahmenvertrag aus dem Jahr 2009.

Die Bestellung der zwölf Neufahrzeuge bietet für die AVG und ihre Fahrgäste mehrere Vorteile“, sagt Ascan Egerer, Technischer Geschäftsführer der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft. So sind die Neufahrzeuge unter anderem barrierefrei zugänglich. „Zudem handelt es sich hierbei um einen weiteren Schritt zur Vereinheitlichung unserer Fahrzeugflotte“, so Ascan Egerer.  

„Das weltberühmte Karlsruher Modell verbindet die Stadt mit den umliegenden Gebieten ideal und unsere FLEXITY-Straßenbahnfahrzeuge wurden so angepasst, dass sie diese Anforderungen perfekt erfüllen. Mit diesem Abruf setzen wir unsere langjährige Partnerschaft mit Karlsruhe und der Albtal-Verkehrsgesellschaft erfolgreich fort“, so Michael Fohrer, President Locomotives, Light Rail Vehicles and Services bei Bombardier Transportation.

Die 2009 bestellten ersten 30 Stadtbahnen werden bereits erfolgreich im Linienverkehr in Karlsruhe und Umgebung eingesetzt. Die Tram-Trains werden im Betrieb sowohl nach BOStrab als auch FBO eingesetzt. Die dreigliedrigen Stadtbahnfahrzeuge sind 37 m lang, 2,65 m breit und bieten Platz für 244 Fahrgäste. Für eine optimale Integration in die bestehende Infrastruktur wurden alle Ein- und Ausstiegsbereiche in Mittelflurbauweise konstruiert, gewährleisten jedoch immer noch ein rasches Ein- und Aussteigen und einen leichten Zustieg von mobilitätseingeschränkten Fahrgästen und Fahrgästen mit Kinderwagen und schwerem Gepäck.

Jedes Fahrzeug ist voll klimatisiert und mit drei Mehrzweckbereichen und einer Toilette für Fahrgäste ausgestattet. Herkömmliche Luftfedern garantieren ein angenehmes Fahrerlebnis und beschränken die Rad- und Gleisabnutzung auf ein absolutes Minimum. Die Straßenbahnfahrzeuge erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Die Fahrzeuge sind zwar baugleich, haben aber einige Verbesserungen und Kundenwünsche integriert (Halteschlaufen).

Die zwölf zusätzlichen Stadtbahnen werden an Bombardiers Standorten in Bautzen und Wien gefertigt. Die BOMBARDIER MITRAC-Antriebs- und Steuerungssysteme werden von Bombardier Mannheim und die BOMBARDIER FLEXX Urban 2500-Drehgestelle von Bombardier Siegen hergestellt.

Bis heute wurden etwa 3.500 FLEXITY-Fahrzeuge bestellt oder sind bereits erfolgreich im Linienverkehr in Städten der ganzen Welt unterwegs.

 

Quelle: Bombardier 20.5.2016



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Zweisystem-Stadtbahnwagen vom Typ Flexity Swift ET 2010

"Niedersachsen ist am Zug" : Bahnhofsmodernisierung geht in die dritte Runde mit 147 Millionen Euro


Die Deutsche Bahn und das Land Niedersachsen führen ihr erfolgreiches Programm „Niedersachsen ist am Zug!“ in der nunmehr dritten Auflage weiter fort. Rund 147 Mio. Euro wenden Land, Bahn und Bund in den kommenden Jahren auf, um die Modernisierung und den barrierefreien Ausbau der niedersächsischen Bahnhöfe voranzutreiben. Im Gesamtpaket der 44 kleineren und mittelgroßen Stationen befinden sich 33 im Verantwortungsbereich der LNVG, neun im ZGB, und zwei in der Region Hannover.

Auftakt des Programms NiaZ3 in Bad Bentheim

Mit einem ersten Spatenstich zur Modernisierung des Bahnhofs Bad Bentheim haben Olaf Lies, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Andrea Gebbeken, Regionalbereichsleiterin Nord der DB Station&Service AG,Heinz-Gerd Jürriens, erster Stadtrat von Bad Bentheim, und Friedrich Kethorn, Landrat des Landkreises Grafschaft Bentheim, den landesweiten Startschuss für das Programm
„Niedersachsen ist am Zug! III“ (NiaZ3) gegeben.
Die Modernisierungsmaßnahmen des Bad Bentheimer Bahnhofs umfassen vor allem die Aufhöhung der Bahnsteigkanten, die Erneuerung des Pflasterbelages einschließlich Blindenleitsystem, die Anpassung der Zugänge unter besonderer Berücksichtigung von mobilitätseingeschränkten Reisenden sowie eine moderne Bahnsteigausstattung mit Wetterschutz und Kundeninformation.

Die Hauptbauarbeiten sollen Ende 2016 beendet sein. Die Aufzüge werden voraussichtlich nächstes Jahr in Betrieb gehen. Die Arbeiten zur Anbindung des Bahnhofsvorplatzes an das Empfangsgebäude sollen aufgrund der parallel laufenden Maßnahmen der Stadt im Frühjahr nächsten Jahres abgeschlossen sein.

Die Deutsche Bahn, der Bund und die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG), die das Finanzmanagement des Landes Niedersachsen für den gesamten ÖPNV koordiniert, investieren gemeinsam rund 4,6 Mio. Euro in den Umbau.
Neben Bad Bentheim erhalten im ersten Schritt auch die Bahnhöfe Braunschweig Hbf und Gifhorn im Rahmen von NiaZ3 eine Modernisierungskur. Es folgen die Bahnhöfe Hedemünden, Adelebsen, Diepholz und Marienhafe. Diese sieben Bahnhöfe der ersten Realisierungswelle beinhalten einen Gesamtwertumfang von 24 Mio. Euro.

Quelle: DB Station & Service AG, StationsAnzeiger 16  Mai 2016

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Dortmunder Hauptbahnhof wird ab 2017 für über 100 Millionen Euro umgebaut


Wie DB Station & Service AG in der 16.Ausgabe ihres StationsAnzeiger informiert, wird im nächsten Jahr mit dem Umbau des Dortmunder Hauptbahnhofs , mit täglich über 95 000 Reisenden eines der wichtigsten Drehkreuze Deutschlands  für über 100 Millionen Euro begonnen.

Nachdem 2009 bis 2011 die Empfangshalle renoviert wurde,soll ab 2017 der Umbau der restlichen Verkehrsstation folgen.
Die Plangenehmigung für das Projekt wurde im November 2015 vom Eisenbahnbundesamt erteilt. Neben der Barrierefreiheit stehen vor allem eine kundenfreundliche, moderne und hellere Gestaltung im Fokus der Planung.
Aufgrund der derzeit engen räumlichen Verhältnisse im Bahnhof sind umfangreiche Arbeiten geplant. Der Personentunnel – heute 9,20 Meter breit – wächst auf 13,20 Meter und bekommt ein helles Ambiente, um der Passage Weite zu verleihen. Mittig des Tunnels werden neue Aufzüge errichtet, die den stufenfreien Zugang zu den Bahnsteigen ermöglichen. Zusätzlich sind für jeden Bahnsteig breite Treppen sowie Rolltreppen vorgesehen, die modernisiert und an die Lage des verbreiterten Personentunnels angepasst werden. Die Bahnsteige selbst werden ebenso umfassend saniert – vom Bodenbelag über Vitrinen bis zu den Dächern. Es ist geplant, den Bahnhof bei laufendem Betrieb umzubauen. Nur der jeweilige Bahnsteig, an dem die Arbeiten stattfinden, wird dann gesperrt sein.
Profitieren wird von dem Umbau auch der Nordausgang. Der Bereich wird modern und einladend gestaltet. Auf der Südseite sieht der Plan eine bessere sowie stufenfreie Anbindung an die U-Bahn vor.
Mehr als 100 Mio. Euro fließen in den Umbau des Dortmunder Hauptbahnhofs. Angefangen bei Bahnsteig 8, wird sich der Bautrupp von Norden nach Süden vorarbeiten.

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Bundesverband Solarwirtschaft warnt Bundesregierung und Bundesländer vor faulen Kompromißen im EEG 2016 und fordert Nachbesserung des Gesetzentwurfes


Vor weiteren Belastungen der Solarenergie und faulen Kompromissen warnt der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) im unmittelbaren Vorfeld der heutigen Gespräche zwischen den Vertretern von Bund und Ländern zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Statt der Energiewende immer neue Barrieren in den Weg zu stellen, sollte diese deutlich beschleunigt werden, um die Menschheit vor dramatischen Klimaschäden zu schützen.

Ausdrücklich warnt die Solarwirtschaft davor, den Fördermechanismus von Solarstromanlagen auch im Gebäudebereich auf Ausschreibungsverfahren umzustellen. Förder-Auktionen von Photovoltaikdächern würden scheitern, so die übereinstimmende Auffassung der meisten Energie- und Finanzexperten. Komplexe, heterogenere und kleinteilige Projekt- und Investorenstrukturen, Finanzierungs- und Planungsprozesse stünden dem entgegen.

BSW-Solar-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig: „Wer die Vergabe von Fördermitteln für Solaranlagen auf Gebäuden künftig über Auktionen regeln möchte, will die Energiewende in Wirklichkeit drosseln und deckeln. Die Umstellung auf Ausschreibungsverfahren würde Bürger und Mittelstand als wichtigste Investoren der Energiewende weitgehend von dieser ausschließen. Statt Verbraucher wieder zu reinen Zahlern der Energieversorgung zu degradieren, müssen sie als Rückgrat und wichtigste Treiber der Energiewende zu einem noch stärkeren Engagement motiviert werden. Dafür müssen Belastungen wie die 2014 eingeführte EEG-Umlage auf solaren Eigenverbrauch wieder abgebaut werden, statt neue Risiken und Marktbarrieren zu schaffen. Mit einem breiten Bürger- und Unternehmerengagement steht und fällt die Akzeptanz der Energiewende."

Die Argumente gegen einen beschleunigten Ausbau Erneuerbarer Energien sind nach Auffassung des BSW-Solar nicht stichhaltig. Bei einem fairen Kostenvergleich ist Strom aus neuen Solaranlagen und Windkraftwerken längst preiswerter als aus fossilen Energieträgern. Nach einer aktuellen Umfrage des Bundespresseamtes wollen 85 Prozent der Menschen, dass Sonnenenergie in 20-30 Jahren maßgeblich die Energieversorgung sichern soll. Das ist der mit Abstand höchste Wert der Zustimmung vor allen anderen Energieformen.

Die politischen Rahmenbedingungen tragen diesem Wunsch bislang nicht Rechnung. Bei der Photovoltaik droht die Bundesregierung 2016 bereits zum dritten Mal selbst die niedrigen Ausbauziele zu verfehlen. Nach Angaben der Bundesnetzagentur wurden 2015 von den angestrebten 2.500 Megawatt nur 1.400 Megawatt realisiert. Körnig: "Der Gesetzesentwurf muss dringend nachgebessert werden.“

 

Quelle: Pressemitteilung Bundesverband Solarwirtschaft e.V. vom 12.5.2016



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Stadler Pankow erhält Auftrag über 45 Triebwagen Typ FLIRT³ von Go-Ahead Deutschland


• Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland GmbH bestellt bei Stadler
45 FLIRT3 Triebzüge für das Stuttgarter Netz
• Ab Mitte 2019 werden die neuen Zügen in Baden-Württemberg zum Einsatz kommen

Quelle: Pressemitteilung Go-Ahead 11.5.2016

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FLIRT3 (Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug)

Mecklenburg-Vorpommern fördert Entwicklung eines schwimmenden Fundaments für Offshore-Windenergieanlagen der dritten Generation


Im April 2016 wurde der offizielle Fördermittelbescheid des Landes Mecklenburg-Vorpommerns für die Entwicklung eines Fundaments für Offshore-Windenergieanlagen (WEA) aus Stahl-Beton-Verbundbauteilen zugestellt. Mit der Förderung in Höhe von rund 1 Mio. Euro für die Verbundpartner ESG Edelstahl und Umwelttechnik Stralsund GmbH und den Stiftungslehrstuhl für Windenergietechnik der Universität Rostock ist die Entwicklung und maßstäbliche Erprobung einer Sub-Substruktur für Windenergieanlagen der dritten Generation für Turbinen ab 6MW finanziell gesichert.

Vor diesem Hintergrund fand am 26. April 2016 in Stralsund das Kick-Off Meeting zum neuen Kooperations-Forschungsprojekt mit den Partnern der ESG GmbH und der Universität Rostock statt. Neun erfahrende Ingenieure und drei Facharbeiter diskutierten die technischen Aspekte des Projekts und präzisierten die nächsten Bearbeitungsschritte.

Das wissenschaftlich-technische Arbeitsziel  ist die Entwicklung eines neuartigen Tragwerks aus hochtragfähigen und zugleich dauerhaft leichtbaugerechten Strukturkomponenten. Ebenso sollen Stahl-Beton oder Beton-Leichtbaukomponenten entwickelt werden, die die Unterstruktur vorspannen. Um das Tragwerk umzusetzen, gilt es, die Struktur unter Verwendung eines Verbundwerkstoffs aus Beton bzw. Faserbeton und Stahl oder nur aus Faserbeton zu entwickeln.

Die zur Dresdner GICON-Firmengruppe gehörende ESG GmbH setzt den grundlegenden Entwurf in Anlehnung an die BSH Standard-Konstruktion für Windenergieanlagen um (BSH= (Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie). Die aero-servo-hydro-elastisch gekoppelte Simulation (inklusive des Vorentwurfs) fallen in den Aufgabenbereich des Stiftungslehrstuhls für Windenergietechnik der Universität Rostock.

Im Fokus der Arbeiten liegt sowohl die lokale Entwicklung der Offshore-Windenergie-Branche und deren Zulieferer in MV als auch die Etablierung eines Produkts „Made in MV“ für den internationalen Markt.

Im Projekt wird eine sehr enge, synergetische Kooperation zwischen der Uni Rostock und GICON / ESG umgesetzt, um das Projektziel zu erreichen und die vorhandenen Ressourcen effizient zu nutzen. Die langjährige Kooperation zwischen Universität  und GICON-Gruppe wird auf diese Weise mit einem weiteren Projekt fortgesetzt.



Quelle: Universität Rostock 3.5.2016

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Schwimmendes Fundament für Offshore-Windenergieanlagen

Retentions-Gründach von ZinCo reguliert Starkregenabfluss


Zunehmende Starkregenereignisse, Überflutungen und die Reduzierung des Grundwasserspiegels verdeutlichen, dass die Ökologie des Wasserkreislaufes empfindlich gestört ist – als Folge von Klimawandel und Flächenversiegelung. An diesem Punkt kommt die Dachbegrünung ins Spiel, die Regenwasser speichert und zeitverzögert abfließen bzw. auf dem Dach verdunsten lässt. Das neue Retentions-Gründach von ZinCo vervielfacht nun ganz gezielt diesen Rückhalte-Effekt und gleicht damit Niederschlagsspitzen effektiv aus

Quelle: ZinCo Pressemmitteilung 11.5.2016


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Systemaufbau des Retentions-Gründachs

 

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