Mikogo Ihren XING-Kontakten zeigen

Neue Infos im Auftragsvergabemonitor

Neue Auftragsvergaben im Auftragsvergabemonitor

Datum der Vergabe Ort der Ausführung Auftraggeber Auftragnehmer Auftragssumme
10.09.2018 18057 Rostock Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern, Zentrale Vergabestelle Köthenbürger HTI 3 999 607.47 EUR Details
17.09.2018 09599 Freiberg Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Niederlassung Chemnitz Wirth & Co. GmbH 1 265 433.64 EUR Details
31.08.2018 86150 Augsburg Stadt Augsburg Robert Jäger GmbH 71 520.93 EUR Details
31.07.2018 33378 Rheda-Wiedenbrück Flora Westfalica GmbH Profil Stahl- und Metallbau GmbH 410 306.05 EUR Details
20.08.2018 73527 Schwäbisch Gmünd Land Baden-Württemberg, vertreten durch den Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Schwäbisch Gmünd ESW Luft- u. Klimatechnik GmbH 285 606.23 EUR Details
04.04.2018 73033 Göppingen Regierungspräsidium Stuttgart, Außenstelle Göppingen LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG 2 978 499.00 EUR Details
17.09.2018 87527 Sonthofen Staatliches Bauamt Kempten (Allgäu) Kermann Isolierungen 121 183.68 EUR Details
17.09.2018 87527 Sonthofen Staatliches Bauamt Kempten KBau 667 997.00 EUR Details
31.08.2018 04109 Sächsische Aufbaubank – Förderbank – KET Kirpal Energietechnik GmbH 2 826 544.87 EUR Details
03.09.2018 01069 Dresden Sächsische Aufbaubank – Förderbank – Apleona R&M Ausbau GmbH 1 387 285.70 EUR Details

 

 

Stichwort:

 

 

75.987 Elektrofahrzeuge in Deutschland


Am 1. Januar 2018 gab es in Deutschland insgesamt 75.987 Elektrofahrzeuge, darunter 53.861 Pkw und 11.813 Lkw. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (19/4194) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/3743) hervor. Im Vergleich zu 2016 (37.951) hat sich der Bestand damit verdoppelt. 2009 lag die Zahl noch bei 3.813 Fahrzeugen.

Wie es in der Antwort weiter heißt, hält die Bundesregierung an ihrem im Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität formulierten Ziel, "dass bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren" fest. "Ziel der Bundesregierung ist es, zügig möglichst viele Elektroautos auf die Straße zu bringen. Vor diesem Hintergrund ist das Ziel 2020 als politische Richtgröße nach wie vor gültig", schreibt die Regierung.

Jährlich stünden für die Förderrichtlinie Elektromobilität etwa 30 Millionen Euro zur Verfügung, heißt es in der Antwort. Darüber hinaus habe der Bund im Jahr 2017 das Sofortprogramm "Saubere Luft 2017 - 2020" aufgelegt. Die Bundesregierung unterstütze im Rahmen ihres Sofortprogramms insbesondere Kommunen, die von zu hohen Stickstoffbelastungen bedroht sind durch geeignete Fördermaßnahmen mit bis zu einer Milliarde Euro. Als Teil des Sofortprogramms fördere das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) mit seinem Aufruf vom 15. Dezember 2017 zur Förderrichtlinie Elektromobilität gezielt Maßnahmen (Beschaffung von Fahrzeugen einschließlich der dafür notwendigen Ladeinfrastruktur) in den betroffenen Kommunen. "Hierfür stellte der Bund im Jahr 2018 zusätzlich insgesamt 175 Millionen Euro bereit", schreibt die Bundesregierung.

Für die Umsetzung der Förderrichtlinie zur Anschaffung von Elektrobussen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) stünden in den Jahren 2018 bis einschließlich 2020 insgesamt 92 Millionen Euro zur Verfügung, heißt es weiter. Die Zahl der Elektrobusse lag der Vorlage zufolge Anfang 2018 bei 183. Insgesamt zugelassen waren zu diesem Zeitpunkt in Deutschland 79.438 Kraftomnibusse.


Quelle: Heute im Bundestag Nr. 681  20.9.2018



Lesen Sie jetzt mehr zum Thema 75.987 Elektrofahrzeuge in Deutschland.

 

 

 

Warschau nimmt neuen Anlauf zum Kauf von Straßenbahnen


Die Warschauer Straßenbahn-Verkehrsgesellschaft Tramwaje Warszawskie (TW) hat ein neues Ausschreibungsverfahren zum Kauf von 213 neuen Straßenbahnen eröffnet.

Laut Ausschreibungsbekanntmachung liegt der Kostenvoranschlag auch diesmal bei knapp 1,9 Mrd. PLN (440 Mio. EUR). Auch die sonstigen Eckpunkte sind vergleichbar mit denen der Ende August endgültig annullierten Vorgängerausschreibung: Die Bahnen sollen vollständig niederflurig sein; 123 Fahrzeuge sollen fest bestellt werden, die restlichen 90 sind Gegenstand einer Option.

"Wir haben die Lehren aus der vor Kurzem annullierten Ausschreibung gezogen und die Kriterien so abgefasst, dass ihre eventuelle Beurteilung vor Gericht nicht Monate dauert. Es ist uns wichtig, dass die Ausschreibung so schnell wie möglich durchgeführt werden kann, damit die Warschauer so schnell wie möglich neue Straßenbahnen bekommen", erklärte TW-Vorstand Wojciech Bartelski. Die Bahnen aus der Basisbestellung sollen bis Ende Oktober 2022 auf der Schiene sein, die Bahnen aus der Option bis Oktober 2023. Gegenüber der ursprünglichen Ausschreibung entspricht dies einer Verzögerung von eineinhalb Jahren bei der Basisbestellung und einem halben Jahr bei der Option.

Bei der Bewertung der Angebote will TW diesmal die Probleme der letzten Ausschreibung vermeiden. So werden beim Kriterium Energieverbrauch unterhalb einer bestimmten Grenze keine Punkte mehr vergeben. Das Kriterium Wartungsaufwand entfiel ganz, dafür wurde als neues Kriterium die Laufleistung in Kilometern zwischen den Inspektionen eingeführt. Wichtigstes Kriterium bleibt natürlich der Preis mit einer Gewichtung von 64%, gefolgt von den technischen Parametern mit 14%, dem Energieverbrauch mit 12%, niedriger Lärmentwicklung mit 4%, den Wartungsintervallen mit 4% und dem Gewährleistungszeitraum mit 2%. Die Angebotsfrist läuft bis 25. Oktober.
 
In der Vorgängerausschreibung hatte TW Angebote von Solaris/Stadler, PESA, Hyundai Rotem, Škoda Transportation und Alstom Konstal erhalten, wobei das preisgünstigste Angebot mit knapp 1,8 Mrd. PLN von Solaris/Stadler kam. Den Zuschlag erhielt dann jedoch zunächst Škoda, die zwar nur den drittbesten Preis geboten hatte, aber beim Wartungsaufwand und den Energiekosten punkten konnte.

Quelle: nov-ost.info 18.9.2018


Lesen Sie jetzt mehr zum Thema Warschau nimmt neuen Anlauf zum Kauf von Straßenbahnen.

 

 

 

Zu teuer: PKP PLK annulliert Ausschreibungen


Die polnische Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK hat mehrere Ausschreibungen wegen zu starker Überschreitung des vorgegebenen Kostenrahmens annulliert.

Wie die PKP PLK mitteilt, betrifft dies unter anderem die drei Ausschreibungen zur Verbesserung der Eisenbahnanbindung der Häfen in Gdańsk und Gdynia. Im Falle des Hafens Gdynia lag der Kostenvoranschlag bei 1,112 Mrd. PLN (258 Mio. EUR), das günstigste Angebot – von Torpol – jedoch bei 1,843 Mrd. PLN (428 Mio. EUR) und damit zwei Drittel über dem Limit.

Bei der kleineren der beiden Ausschreibungen für die Bahnanbindung des Hafens Gdańsk ging die PKP PLK von Kosten von 209,1 Mio. PLN (48,3 Mio. EUR) aus, das günstigste Angebot von PPMT war mit 411 Mio. PLN fast doppelt so teuer. Ähnlich bei der größeren Danziger Ausschreibung, die laut PKP PLK Arbeiten im Wert von rund 547,6 Mio. PLN (127 Mio. EUR) umfassen sollte. Das günstigste Angebot kam von Torpol und lag bei 848,7 Mio. PLN (197 Mio. EUR).

Ebenfalls annulliert wurde laut PKP PLK die Ausschreibung für die Verbesserung der Bahninfrastruktur an der Ostgrenze durch Modernisierung der Strecken 57 und 923 im Raum Białystok. Hier hatte die PKP PLK 550 Mio. PLN (127 Mio. EUR) veranschlagt, das günstigste Angebot von Torpol belief sich jedoch auf 837 Mio. PLN (194 Mio. EUR).

Quelle: nov-ost.info  18.9.2018


Lesen Sie jetzt mehr zum Thema Zu teuer: PKP PLK annulliert Ausschreibungen.

 

 

 

Weiterer Abschnitt der S16 ausgeschrieben


Die polnische Straßenbaudirektion GDDKiA hat am Freitag (14. September) einen weiteren Abschnitt der "Masuren-Autobahn" S16 zwischen Borki Wielkie und Mrągowo ausgeschrieben.
 
Teil des Projekts ist dabei auch die Umgehungsstraße für Mrągowo im Zuge der Fernstraße DK59. Wie die GDDKiA mitteilt, wurde die Ausschreibung möglich, nachdem das Infrastrukturministerium einer Anhebung des Budgets für das Projekt um 120 Mio. PLN auf 687,3 Mio. PLN (159 Mio. EUR) zugestimmt hatte. Die Strecke wird 17,1 km lang, wovon 13,1 km auf die vierspurige S16 und 4 km auf die überwiegend dreispurig ausgebaute DK59 entfallen. Die geplante Frist für Ausführungsplanung und Bau beträgt maximal 39 Monate.

Für den weiteren Ausbau der S16 zwischen Mrągowo und Ełk (rund 80 km) werden derzeit die Unterlagen für die Umweltverträglichkeitsprüfung und für die Ausschreibung des Bauauftrags zusammengestellt. Die Planungs- und Genehmigungsphase soll hier bis 2021 abgeschlossen werden, damit der Bau zwischen 2022 und 2025 erfolgen kann.

Quelle: nov-ost.info  19.9.2018


Lesen Sie jetzt mehr zum Thema Weiterer Abschnitt der S16 ausgeschrieben.

 

 

 

Volvo mit Hybridbussen in Polen erfolgreich


Das polnische Buswerk von Volvo in Wrocław hat weitere Aufträge zur Lieferung von Hybridbussen an Nahverkehrsbetriebe in Polen erhalten.

Zuletzt orderte MPK Białystok vier weitere Volvo 7900 Hybrid, nachdem das Unternehmen im Februar bereits zwei Busses dieses Typs bestellt hatte. Aus Ełk in Nordostpolen erhielt Volvo im August den Zuschlag zur Lieferung von sechs derartigen Hybridbussen. Außerdem wurden drei 7900 Hybrid nach Jelenia Góra geliefert. Weitere Lieferungen stehen bis Jahresende an – neben Białystok sind sie für Kraków, Krosno und Inowrocław vorgesehen.

Quelle: nov-ost.info 19.9.2018


Lesen Sie jetzt mehr zum Thema Volvo mit Hybridbussen in Polen erfolgreich.

 

 

 

Weltpremiere: Erster Wasserstoff-Brennstoffzellenzug startet Fahrgastverkehr


Bremervörde/ Berlin, den 16. September 2018. Die Betriebsaufnahme des weltweit ersten Wasserstoffzuges im regulären Fahrgastverkehr am heutigen Sonntag in Niedersachsen ist nach Auffassung der Allianz pro Schiene „ein Meilenstein im Klimaschutz“. Der Geschäftsführer des Verkehrsbündnisses, Dirk Flege, nannte die Premierenfahrt den „Anfang vom Ende des Dieselantriebs im Schienenpersonennahverkehr“.

Der Wasserstoff-Brennstoffzellenzug Coradia iLint von Alstom fährt im Auftrag der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen von Cuxhaven über Bremerhaven und Bremervörde nach Buxtehude. Der Allianz pro Schiene-Geschäftsführer, der an der in Bremervörde startenden Premierenfahrt teilnahm, verwies auf weitere Alternativen zum Dieselantrieb, die bald zum Einsatz kommen: Batteriezüge, die Nahdistanzen auch ohne Oberleitung elektrisch zurücklegen können.

Rund um Ulm will die Deutsche Bahn Mitte 2019 Bombardiers Batteriezug Talent 3 für den Alltagsbetrieb aufs Gleis schicken. In Österreich soll in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres der Akkuzug Cityjet eco von Siemens für die Österreichischen Bundesbahnen Passagiere befördern. Auch der Zughersteller Stadler bereitet Batteriezüge für die Serienproduktion vor.

Flege: „Alternative Antriebe stehen im Schienenpersonennahverkehr vor dem Durchbruch. Wenn die Politik mit auf den Zug aufspringt und die Markteinführung flankiert, können wir ab Ende 2024 im Nahverkehr deutschlandweit komplett auf den Dieselantrieb bei Neufahrzeugen verzichten.“ Die Bahnbranche traue sich diesen Schritt im Schulterschluss mit der Politik zu und habe bereits Ende April dieses Jahres zusammen mit dem Schienenverkehrsbeauftragten der Bundesregierung, Staatssekretär Enak Ferlemann, ein entsprechendes Positionspapier in Berlin vorgestellt.

Quelle: Allianz pro Schiene 16.9.2018




Lesen Sie jetzt mehr zum Thema Weltpremiere: Erster Wasserstoff-Brennstoffzellenzug startet Fahrgastverkehr.

 

 

 

Weltpremiere: Erster Wasserstoff-Brennstoffzellenzug startet Fahrgastverkehr

Drei Bieter für neue PKM-Züge


Die westpolnische Wojewodschaft Wielkoplskipe (Großpolen) hat drei Angebote zur Lieferung von bis zu sieben fünfteiligen Elektrotriebzügen für die Posener S-Bahn Poznańska Kolej Metropolitalna (PKM) erhalten.

Nach Angaben aus der Wojewodschaftsverwaltung bietet PESA die Lieferung der fünf fest zu bestellenden und zwei optionalen Züge für 178,2 Mio. PLN (41,3 Mio. EUR) an und liegt damit leicht über dem Kostenvoranschlag von 167,9 Mio. PLN (39 Mio. EUR). Newag ging mit einem Preis von 205,8 Mio. PLN (47,7 Mio. EUR) ins Rennen, Stadler mit 235,7 Mio. PLN (54,7 Mio. EUR). PESA liegt neben dem Preis auch beim Kriterium Lieferfristen vorn, sodass das Unternehmen die besten Karten in der Ausschreibung haben sollte.

Das S-Bahn-Netz PKM wurde im Juni dieses Jahres eröffnet und wird von der wojewodschaftseigenen Regionalbahn Koleje Wielkopolskie betrieben. Die ersten Linien führen von Poznań Główny nach Grodzisk Wielkopolski (PKM 3), Nowy Tomyśl (PKM 2), Wągrowiec (PKM 5), Jarocin (PKM 4) und seit dieser Woche auch nach Swarzędz (PKM 2). Für die Zukunft ist die Verlängerung der Linie PKM 2 nach Swarzędz bis nach Września geplant, außerdem weitere Linien nach Kościan (PKM 1), Szamotuły und Rogoźno (PKM 5). 

Quelle: nov-ost.info  13.9.2018


Lesen Sie jetzt mehr zum Thema Drei Bieter für neue PKM-Züge.

 

 

 

Größter PV-Park Kasachstans im Bau


Unweit von Kapshagaj im südkasachischen Gebiet Almaty hat im August der Bau des bislang größten Photovoltaikparks des Landes begonnen.

Nach Angaben der Gebietsverwaltung wird die Anlage über eine Gesamtkapazität von 150 MW verfügen, wovon 100 MW bis Ende des ersten Quartals 2019 installiert werden sollen. In der zweiten Ausbaustufe kommen bis zum dritten Quartal 2019 weitere 50 MW hinzu.

Die Kosten für den Bau der Anlage werden mit 150 Mio. USD angegeben, Investor ist Eneverse Kunkuat, ein Konsortium kasachischer Investoren mit der chinesischen Universal Energy. Der PV-Park wird den Angaben zufolge über 303.000 Module verfügen, der Großteil der Technik stamme aus deutscher Produktion.

Quelle: nov-ost.info 11.9.2018


Lesen Sie jetzt mehr zum Thema Größter PV-Park Kasachstans im Bau.

 

 

 

40 ¦koda-Bahnen für Ostrava


Vorstand und Aufsichtsrat des tschechischen Nahverkehrsbetriebs Dopravní podnik Ostrava (DPO) hat den Kauf von 40 neuen Niederflurstraßenbahnen bei Škoda Transportation genehmigt.

Wie die DPO am Freitag (7. September) bekannt gab, werden die Trams der Baureihe ForCity Smart spätestens ab Herbst 2020 im Fahrgastverkehr eingesetzt. Der Preis liegt bei 1,9 Mrd. CZK (74 Mio. EUR).

"Diese Entscheidung ist für mich ein weiterer wichtiger Schritt bei der Erfüllung unserer strategischen Vision, einer der modernsten Verkehrsbetriebe Tschechiens zu werden. Wenn wir zu den neuen Škoda-Bahnen noch Bahnen von Stadler hinzuzählen, die wir derzeit in Betrieb nehmen, werden wir um das Jahr 2021 herum den modernsten Straßenbahn-Fuhrpark im ganzen Land haben", erklärte DPO-Generaldirektor Daniel Morys.

Quelle: nov-ost.info 11.9.2018

Stadler hatte sich Anfang 2017 überraschend bei der Vorläufer-Ausschreibung über ebenfalls 40 Straßenbahnen durchsetzen können. Die Stadler-Bahnen kosteten 45 Mio. CHF (42 Mio. EUR) und fassen 188 Fahrgäste, die neuen Škoda-Bahnen sind mit 26,5 m rund 1,5 m länger und werden zwölf Fahrgäste mehr befördern können. Neben Škoda hatten sich Stadler, CAF und Inekon um den Auftrag beworben.


Lesen Sie jetzt mehr zum Thema 40 ¦koda-Bahnen für Ostrava.

 

 

 

Hochgeschwindigkeitsstrecke für V4-Länder?


ertreter der Regierungen Polens, Tschechiens, Ungarns und der Slowakei haben sich offenbar auf die Erstellung einer Machbarkeitsstudie für eine Hochgeschwindigkeitsstrecke geeinigt, die die vier sogenannten Visegrád-Staaten (V4) miteinander verbinden soll.
 
Wie Péter Szijjártó, Ungarns Minister für Außenhandel und Auswärtiges, im Rahmen eines Wirtschaftsforums im polnischen Krynica der Presse mitteilte, soll die Bahnstrecke von Budapest über Bratislava und Brno nach Warschau führen und eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h erlauben. Szijjártó begründete das Vorhaben damit, die Wettbewerbsfähigkeit der V4-Länder gegenüber der westeuropäischen Region zu verbessern. Die Machbarkeitsstudie solle bis zum Herbst 2019 erstellt werden, Ungarn stelle dafür 1,5 Mrd. HUF (4,6 Mio. EUR) bereit. In Krynica traf sich Szijjártó zu bilateralen Gesprächen mit dem polnischen Infrastrukturminister Andrzej Adamczyk, dem slowakischen Verkehrsminister Árpád Érsek und mit Elżbieta Rafalska, Ministerin für Arbeit und Soziales in Polen.
 
Pläne über eine Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Warschau und Budapest wurden bereits im Frühjahr nach einem Treffen von Szijjártó und Adamczyk bekannt. Beobachter in Polen sprachen von bloßen Phantasien, ungarische Regierungsvertreter äußerten sich nur sehr wortkarg zum Thema. Zwar hat man sich offenbar inzwischen auch mit Tschechien und der Slowakei konsultiert, dennoch sind bezüglich einer HGW-Bahnlinie durch die V4-Länder noch sehr viele Fragen offen.
 
Wie am Rande des Wirtschaftsforums in Krynica außerdem bekannt wurde, haben Ungarn, Polen, die Ukraine und die Slowakei eine Absichtserklärung über die Erstellung einer so genannten "Strategie für die Karpaten-Region" unterzeichnet. Nach den Worten des ungarischen Wirtschaftsministers Mihály Varga will man dabei die Region durch die Entwicklung u.a. der Umwelt- und Ressourceneffizienz, der Verkehrs- und digitalen Infrastruktur sowie der institutionalen Kooperation stärken, in der nächsten Zeit wolle man konkrete Entwicklungsprogramme ausarbeiten. Den Plänen zufolge sollen sich an der Strategie später weitere acht Länder sowohl innerhalb als auch außerhalb der EU beteiligen, darunter Rumänien, Tschechien, Moldawien und Serbien.

Quelle: nov-ost.info 10.9.2018


Lesen Sie jetzt mehr zum Thema Hochgeschwindigkeitsstrecke für V4-Länder?.

 

 

 

 

Stichwort:
Branche:



Objekttyp:
Veröffentlichung:
Von:
Der Zeitraum muss mindestens 2 Tage betragen, wenn die Veröffentlichung mit berücksichtigt werden soll!
 
Bis: