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Neue Infos im Auftragsvergabemonitor

Neue Auftragsvergaben im Auftragsvergabemonitor

Datum der Vergabe Ort der Ausführung Auftraggeber Auftragnehmer Auftragssumme
26.10.2021 52146 Würselen Stadt Würselen MP Next GmbH Details
19.10.2021 80802 München Studentenwerk München - Anstalt des öffentlichen Rechts Flachdachbau Fuss & Gartenschläger GmbH 208 298.61 EUR Details
13.10.2021 47000 Krefeld DB Netz AG Zentrale Zugbildungs-/-behandlungsanlagen (I.NFZA (A)) Eiffage Infra-West GmbH Details
29.09.2021 51375 Leverkusen Stadt Leverkusen, Fachbereich Gebäudewirtschaft HSV Gebäude- und Klimatechnik GmbH 711 476.27 EUR Details
21.10.2021 83684 Tegernsee Stadt Tegernsee Hama Alu + Holzbauwerk GmbH 361 921.00 EUR Details
21.10.2021 83684 Tegernsee Stadt Tegernsee tesaro Gebäudeleittechnik GmbH 53 683.00 EUR Details
27.09.2021 45326 Essen Stadt Essen, vertreten durch die GVE Grundstücksverwaltung Stadt Essen GmbH GFR- Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung mbH 196 189.69 EUR Details
04.10.2021 53347 Alfter, Am Herrenwingert 7 Gemeinde Alfter, Der Bürgermeister 107 480.74 EUR Details
21.10.2021 95444 Bayreuth Staatliches Bauamt Bayreuth Details
11.10.2021 97618 Hohenroth Gemeinde Schönau an der Brend über VG Bad Neustadt an der Saale Europ Sportboden GmbH 33 867.50 EUR Details

 

 

Stichwort:

 

 

Erster Auftrag in Neuseeland: Stadler und KiwiRail unterzeichnen Vertrag über 57 Streckenlokomotiven


Stadler und KiwiRail haben einen langfristigen Rahmenvertrag mit einem ersten Abruf für die Lieferung von 57 Streckenlokomotiven unterzeichnet. Der Auftragswert der Erstbestellung beläuft sich auf rund 228 Millionen Euro. Damit liefert Stadler zum ersten Mal Schienenfahrzeuge nach Neuseeland.

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Förderrichtlinie „Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland


Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) veröffentlicht heute bereits den zweiten Aufruf aus der neu aufgelegten Förderrichtlinie „Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland“. Damit können ab dem 9. September 2021 Unternehmen, Städte und Gemeinden, öffentliche Einrichtungen und auch Privatpersonen die Nachrüstung bereits vorhandener öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur gefördert bekommen. Der Förderaufruf zielt zum einen auf die Modernisierung der Ladesäulen mit Blick auf eine höhere Ladeleistung und mehr Ladekomfort und zum anderen darauf bereits bestehende Ladeinfrastruktur für alle öffentlich zugänglich zu machen.

Die vollständige Richtlinie können Sie unten einsehen

Quelle: BMVI Pressemitteilung 90/2021   18.8.2021


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Ägypten : Großauftrag für Bahnsystem an Siemens-Konsortium


Für etwa 4,5 Mrd. USD wird ein Konsortium eine rund 660 km lange elektrifizierte Bahnstrecke zwischen Rotem Meer und Mittelmeer schlüsselfertig erstellen. Den Auftrag hat die Nationale Tunnelbehörde (NAT) an Siemens Mobility, Orascom Construction S.A.E. und The Arab Contractors erteilt, der Anteil von Siemens beträgt dabei rund 3 Mrd. USD. Die Absichtserklärung (MoU) wurde bereits im Januar 2021 unterzeichnet (Rail Business vom 15.01.2021). Insgesamt ist ein Netz von 1800 km geplant. Darüber hinaus wurde vereinbart, die Verhandlungen über die beiden anderen Hochgeschwindigkeitsstrecken, einschließlich der Schieneninfrastruktur und Züge sowie der Instandhaltung in den kommenden Monaten zu führen und zu finalisieren. Für die erste Strecke liefert Siemens seine Velaro-Hochgeschwindigkeitszüge, Regionalzüge der Reihe Desiro HC sowie Vectron-Lokomotiven für den Güterverkehr, das Zugsicherungssystem ETCS Level 2 sowie die Bahnstrominfrastruktur. Die jetzt fixierte Strecke verbindet die Hafenstädte Ain Sukhna am Roten Meer mit Marsa Matruh sowie Alexandria am Mittelmeer. Das weitere Netz soll Kairo mit Assuan und Luxor über Hurghada mit Safaga verbinden. (cm)

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China verdrängt Deutschland von Platz 2 der Windkraftenergie !


Das World Forum Offshore Wind hat am 26. August den Halbjahres-Report zur Eröffnung des 10. Wirtschaftsforum Offshore Wind auf Helgoland veröffentlicht. Dem Report zufolge befinden sich weltweit 169 Offshore Windkraftwerke mit einer Leistung von rund 34.000 MW am Netz. Dabei betrug der Zuwachs im ersten Halbjahr des Jahres – bedingt durch Verzögerungen im Zuge der COVID-19 Pandemie – nur 1.627 MW. In puncto der kumuliert installierten Leistung löst China dabei mit 7,9 GW Deutschland (7,7 GW) auf Platz 2 ab. Dieser Trend zeichnet sich auch im weiteren Bau von Offshore Windkraftwerken ab: Während sich in China zurzeit Windkraftwerke mit einer Kapazität von 5,2 GW im Bau befinden, werden in Deutschland in diesem Jahr aufgrund der regulatorischen Änderungen der vergangenen Jahre keine weiteren Anlagen im Meer gebaut werden.

Quelle: Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE - Newsletter Juli/August 2021


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Ausschreibungskonzept für 1.000 neue Schnellladehubs steht


Der Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages hat heute dem von Bundesminister Andreas Scheuer vorgelegten Ausschreibungskonzept für 1.000 neue Schnellladestandorte zugestimmt. Damit kann die Ausschreibung im Sommer 2021 starten. Sobald das Schnellladegesetz, also die rechtliche Grundlage, in Kraft getreten ist, wird das BMVI die Ausschreibungsunterlagen im EU-Amtsblatt veröffentlichen.

Bundesminister Andreas Scheuer:

Der Ladeturbo kommt! Wir bauen bundesweit 1.000 Schnellladehubs bis 2023 auf. Künftig soll es möglich sein, den nächsten Schnellladepunkt innerhalb von zehn Minuten zu erreichen – in der Stadt, auf der Landstraße und auf der Autobahn. Diesem Ziel kommen wir mit der Ausschreibung des Deutschlandnetzes einen entscheidenden Schritt näher. Unser Konzept dafür steht. Mit der Ausschreibung der Standorte setzen wir auf marktwirtschaftlichen Wettbewerb und das beste Angebot für die Bürgerinnen und Bürger. Unser Ziel ist klar: Einfach, immer und überall laden, schnell, komfortabel und klimaneutral.

In enger Zusammenarbeit mit dem BMVI koordiniert und steuert die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur unter dem Dach der NOW GmbH seit 2020 die Aktivitäten zum Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland.

Johannes Pallasch, Sprecher des Leitungsteams der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur:

Mit dem Aufbau des Deutschlandnetzes beseitigen wir bestehende weiße Flecken auf der Landkarte der Ladeinfrastruktur. Dabei haben wir vor allem Ladeparks mit mehreren Ladepunkten mit hoher Leistung für längere Fahrten im Blick. Die Leitstelle verfügt mit dem StandortTOOL über das richtige Werkzeug, um mit verkehrsplanerischen Methoden die Standorte und Suchräume für die Schnellladeparks zu berechnen. Gleichzeitig haben wir mit unserem Thesenpapier ‚Einfach laden‘ die Blaupause für ein attraktives Ladeerlebnis der Fahrerinnen und Fahrer von E-Autos vorgelegt. Das alles ist in das Konzept für das Deutschlandnetz eingeflossen. Wir freuen uns, wenn die Ausschreibung bald beginnen kann.

Informationen zum Ausschreibungskonzept:

  • Um die Grundversorgung mit Schnellladeinfrastruktur im Mittel- und Langstreckenverkehr bereitzustellen, wird das BMVI die Errichtung und den Betrieb von ca. 1.000 Schnellladestandorten mit jeweils mehreren Ladepunkten, in Summe also mehreren Tausend neuen Schnellladepunkten ausschreiben – dem Deutschlandnetz. Jeder Ladepunkt muss jederzeit mindestens 150 kW Leistung zur Verfügung stellen. Rund 2 Mrd. Euro stehen dafür bereit.
  • Die 1000 Standorte werden zur Ausschreibung in Losen gebündelt und dabei auch wirtschaftlich weniger attraktive, aber für eine Flächendeckung notwendige Standorte einbezogen. Bewertungskriterien sind Kosten, Konzept und Kundenfreundlichkeit.
  • Die Ausschreibung erfolgt in zwei Teilausschreibungen:
    (1.) Autobahn-Lose: Ca. 150-200 Standorte an den Bundesautobahnen, die in vier bis fünf Lose aufgeteilt werden.
    (2.) Regionale Lose: Bündelung von ca. 900 Suchräumen in mindestens 18 Losen. Diese Suchräume geben ein bestimmtes Gebiet, z.B. rund um einen Verkehrsknotenpunkt vor. Die Bieter müssen geeignete Standorte innerhalb dieser Suchräume einbringen bzw. finden.
  • Durch die unterschiedlichen Losarten sollen verschiedene Bewerbergruppen Berücksichtigung finden: Regionale Lose für eher regional tätige Betreiber, darunter auch je Region ein kleines Los für mittelständische Unternehmen (KMU); deutschlandweite Lose für Unternehmen, die deutschland- und europaweit tätig sind.
  • Für die Bietenden sind Aufbau und Gewährleistung des Betriebs der Ladepunkte vertraglich verpflichtend – anders als in bisherigen und weiter bestehenden Förderprogrammen. Der Bund legt darüber hinaus auch Versorgungs- und Qualitätsstandards an den Standorten des Schnellladenetzes fest und stellt deren Einhaltung sicher.
  • Bei der Ermittlung des Bedarfs über das StandortTOOL wird der bisherige Bestand an HPC-Ladeinfrastruktur berücksichtigt, um Konkurrenzsituationen zu vermeiden.
  • Durch die Festlegung eines Preismodells soll sichergestellt werden, dass sich keine schädlichen Rückwirkungen auf den sich parallel entwickelnden Markt ergeben.

Das Ausschreibungskonzept können Sie hier einsehen: www.bmvi.de/konzept-ausschreibung-deutschlandnetz


Quelle: BMVI Pressemitteilung



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Flutkatastrophe: Rheinland-Pfalz setzt (Haushalts-)Vergaberecht für betroffene Gebiete aus


Die rhein­land-pfäl­zische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt hat für die von den verheerenden Hochwasserschäden betroffenen Kommunen das Haushaltsvergaberecht zunächst bis zum Jahresende ausgesetzt. Damit sollen öffentliche Aufträge schneller und unbürokratischer vergeben werden.

„Das Land und die Kommunen stehen bei dem Wiederaufbau der betroffenen Gebiete vor einer Herkulesaufgabe. Mit den Erleichterungen im Vergaberecht können viele Aufträge, die zur Wiederherstellung der öffentlichen Infrastruktur notwendig sein werden, schnell und unbürokratisch vergeben werden. Damit leisten wir einen Beitrag zur schnellen Beseitigung der Schäden und einem zügigen Wiederaufbau“, sagte Wirtschaftsministerin Schmitt.

Das Haushaltsvergaberecht für Beschaffungen, die zur Bewältigung der unmittelbaren und mittelbaren Folgen der Flutkatastrophe dienen, wird zunächst bis Ende des Jahres 2021 ausgesetzt. Damit müssen keine förmlichen Vergabeverfahren durchgeführt werden.

Auch für öffentliche Aufträge oberhalb der EU-Schwellenwerte können Leistungen schnell und effizient insbesondere über das Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb beschafft werden. So ist es denkbar, dass Angebote formlos und ohne Beachtung konkreter Fristvorgaben eingeholt werden können und sogar nur ein Unternehmen angesprochen werden kann, sollten es die Umstände – wie aktuell – erfordern.

Die Aussetzung des Haushaltsvergaberechts vor dem Hintergrund des unvorstellbaren Ausmaßes der Schäden gilt für die betroffenen Landkreise Ahrweiler, Mayen-Koblenz, Bernkastel-Wittlich, Eifelkreis Bitburg-Prüm, Trier-Saarburg, Vulkaneifel und die kreisfreie Stadt Trier.

„Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen bereit, um Fragen der betroffenen Landkreise und Kommunen zu beantworten, wie Vergabeverfahren rechtssicher und beschleunigt durchgeführt werden können“, sagte Ministerin Schmitt.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz




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Berlin,Wolfsburg und Zwickau Spitzenreiter bei E-Ladesäulen


Wie aus einer Meldung in haustec.de vom 15.7.2021 hervorgeht, ist der Ausbau mit E-Ladesäulen in vollem Gange aber in unterschiedlicher Dichte ja nach Bundesland und Region:

"Die Anzahl der Ladesäulen wächst auch in mittelgroßen sowie Kleinstädten und Landgemeinden, zeigt eine Auswertung des BDEW-Ladesäulenregisters. Spitzenreiter in der jeweiligen Kategorie sind Berlin, Wolfsburg, Zwickau und: Schwieberdingen.

Bei den Metropolen  mit mehr als 500.000 Einwohnern baut Berlin seine Spitzenposition weiter aus mit 1.799 öffentlichen Ladepunkten. Zum Vergleich: Noch vor einem guten Jahr lag die Hauptstadt mit 1.052 Ladepunkten auf Platz 3. Das ist ein Zuwachs von 71 Prozent.

Auf den Plätzen zwei und drei landen München mit 1.327 und Hamburg mit 1.214 Ladepunkten. Mit etwas Abstand folgen Stuttgart mit 516 Ladepunkte, Essen mit 424 Ladepunkten sowie Köln mit 383 Ladepunkten.

München vor Stuttgart und Essen

Betrachtet man die Ladepunkte pro 100.000 Einwohner in den Metropolen, ergibt sich ein anderes Bild: München liegt an der Spitze mit 89 öffentlichen Ladepunkten pro 100.000 Einwohner. Die Plätze zwei und drei konnten sich Stuttgart (81 Ladepunkte pro 100.000 Einwohner) und Essen (73 Ladepunkte pro 100.000 Einwohner) sichern. Es folgen Hamburg (66 Ladepunkte pro 100.000 Einwohner) und Dresden (55 Ladepunkte pro 100.000 Einwohner).

Im sogenannten Großstädteranking (Orte mit 100.000 bis 500.000 Einwohnern) belegt Wolfsburg mit 493 Ladepunkten die Spitzenposition. Auf Platz zwei folgt Regensburg mit 282 Ladepunkten, Platz drei belegt Karlsruhe mit 260 Ladepunkten.

Die VW-Stadt Wolfsburg mit liegt umgerechnet mit beeindruckenden 396 öffentlichen Ladepunkte pro 100.000 Einwohner auf der Spitzenposition. Auch Platz zwei bleibt Regensburg mit 184 Ladepunkte pro 100.000 Einwohner erhalten.

Beim Vergleich der Mittelstädte (Orte mit 20.000 bis 100.000 Einwohnern) hat Zwickau mit 112 öffentlichen Ladepunkten die Nase vorn, wird aber dicht gefolgt Baunatal mit 105 Ladepunkten.

70 öffentliche Ladepunkten in Schwieberdingen

Auch viele Kleinstädte und Landgemeinden mit weniger als 20.000 Einwohnern setzen auf Elektromobilität und haben die Ladeinfrastruktur zukunftsfähig ausgebaut. Auf Platz eins hat es hier Schwieberdingen mit 70 öffentlichen Ladepunkten geschafft.

Die Plätze zwei und drei belegen Ilsfeld (52 Ladepunkte) und Giengen an der Brenz (40 Ladepunkte). Platz vier teilen sich mit jeweils 39 Ladepunkten Bad Säckingen und Holzkirchen. Auch Platz fünf ist mit jeweils 38 Ladepunkten doppelt belegt von Timmendorfer Strand und Unterföhring.

Die Dynamik beim Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur zeigt sich auch beim alten und neuen Spitzenreiter im Ländervergleich: Bayern verzeichnet einen Zuwachs von über 30 Prozent seit April 2020 und landet mit derzeit 8.412 Ladepunkten auf Platz 1.

Baden-Württemberg steigerte die Anzahl seiner Ladepunkte sogar um mehr als 40 Prozent und liegt mit 7.099 gemeldeten Ladepunkten auf Platz zwei. Es folgen Nordrhein-Westfalen mit insgesamt 6.648 Ladepunkten, Niedersachsen mit 4.079 Ladepunkten und Hessen mit 2.844 Ladepunkten

Die Anzahl der Ladesäulen wächst auch in mittelgroßen sowie Kleinstädten und Landgemeinden, zeigt eine Auswertung des BDEW-Ladesäulenregisters. Spitzenreiter in der jeweiligen Kategorie sind Berlin, Wolfsburg, Zwickau und: Schwieberdingen.

Bei den Metropolen  mit mehr als 500.000 Einwohnern baut Berlin seine Spitzenposition weiter aus mit 1.799 öffentlichen Ladepunkten. Zum Vergleich: Noch vor einem guten Jahr lag die Hauptstadt mit 1.052 Ladepunkten auf Platz 3. Das ist ein Zuwachs von 71 Prozent.

Auf den Plätzen zwei und drei landen München mit 1.327 und Hamburg mit 1.214 Ladepunkten. Mit etwas Abstand folgen Stuttgart mit 516 Ladepunkte, Essen mit 424 Ladepunkten sowie Köln mit 383 Ladepunkten.

München vor Stuttgart und Essen

Betrachtet man die Ladepunkte pro 100.000 Einwohner in den Metropolen, ergibt sich ein anderes Bild: München liegt an der Spitze mit 89 öffentlichen Ladepunkten pro 100.000 Einwohner. Die Plätze zwei und drei konnten sich Stuttgart (81 Ladepunkte pro 100.000 Einwohner) und Essen (73 Ladepunkte pro 100.000 Einwohner) sichern. Es folgen Hamburg (66 Ladepunkte pro 100.000 Einwohner) und Dresden (55 Ladepunkte pro 100.000 Einwohner).

Im sogenannten Großstädteranking (Orte mit 100.000 bis 500.000 Einwohnern) belegt Wolfsburg mit 493 Ladepunkten die Spitzenposition. Auf Platz zwei folgt Regensburg mit 282 Ladepunkten, Platz drei belegt Karlsruhe mit 260 Ladepunkten.

Die VW-Stadt Wolfsburg mit liegt umgerechnet mit beeindruckenden 396 öffentlichen Ladepunkte pro 100.000 Einwohner auf der Spitzenposition. Auch Platz zwei bleibt Regensburg mit 184 Ladepunkte pro 100.000 Einwohner erhalten.

Beim Vergleich der Mittelstädte (Orte mit 20.000 bis 100.000 Einwohnern) hat Zwickau mit 112 öffentlichen Ladepunkten die Nase vorn, wird aber dicht gefolgt Baunatal mit 105 Ladepunkten.

70 öffentliche Ladepunkten in Schwieberdingen

Auch viele Kleinstädte und Landgemeinden mit weniger als 20.000 Einwohnern setzen auf Elektromobilität und haben die Ladeinfrastruktur zukunftsfähig ausgebaut. Auf Platz eins hat es hier Schwieberdingen mit 70 öffentlichen Ladepunkten geschafft.

Die Plätze zwei und drei belegen Ilsfeld (52 Ladepunkte) und Giengen an der Brenz (40 Ladepunkte). Platz vier teilen sich mit jeweils 39 Ladepunkten Bad Säckingen und Holzkirchen. Auch Platz fünf ist mit jeweils 38 Ladepunkten doppelt belegt von Timmendorfer Strand und Unterföhring.

Die Dynamik beim Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur zeigt sich auch beim alten und neuen Spitzenreiter im Ländervergleich: Bayern verzeichnet einen Zuwachs von über 30 Prozent seit April 2020 und landet mit derzeit 8.412 Ladepunkten auf Platz 1.

Baden-Württemberg steigerte die Anzahl seiner Ladepunkte sogar um mehr als 40 Prozent und liegt mit 7.099 gemeldeten Ladepunkten auf Platz zwei. Es folgen Nordrhein-Westfalen mit insgesamt 6.648 Ladepunkten, Niedersachsen mit 4.079 Ladepunkten und Hessen mit 2.844 Ladepunkten"


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Drei Auftragsvergaben über 3 Mrd. Euro für Basistunnel Lyon – Turin


Die weiteren Auftragsvergaben zum Bau des Bahntunnels zwischen Lyon und Turin können erfolgen. Die TELT (Tunnel Euralpin Lyon Turin), an der Frankreich und die Staatsbahn FS zu je 50 % beteiligt sind, hat dies beschlossen. Vergeben werden sollen drei Lose. Die Investition für den 57,5 km langen Abschnitt liegt bei 3 Mrd. EUR. Los 1 wird von Eiffage Génie Civil mit Spie Batignolles, Ghella und Cogeis erstellt und umfasst 22 km Tunnel zwischen dem bestehenden Tunnel Villarodin-Bourget/Modane und Italien. Der Auftragswert liegt bei 1,47 Mrd. EUR. Los 2 im Wert von 1,43 Mrd. EUR erstellt Vinci Construction Grands Projets mit Dodin Campenon Bernard, Vinci Construction France und der Arge WeBuild. Es handelt sich um 23 km Tunnel zwischen Saint-Martin-la-Porte/La Praz und Modane. Er schließt an den bereits fertiggestellten 10 km langen Abschnitt in Saint-Martin-la-Porte an. Das kleine Los 3 im Wert von 228 Mio. EUR umfasst 3 km Tunnel zwischen dem französischen Eingangsportal in Saint-Julien-Montdenis und Saint-Martin-la-Porte. Hier ist Implenia Suisse zusammen mit Implenia France, NGE, Itinera und der Arge Rizzani/Eccher zuständig. (wkz/cm)

Quelle: RailBusiness 7.7.2021


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81 Prozent aller Gleise im Netz der DB AG liegen aufd Betonschwellen


Eine ausführliche Antwort hat die Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion Bündnis90/Die Grünen zum Thema Gleisschwellen der DB AG geliefert, welche allen Lesern zur Lektüre empfohlen wird.

"Berlin: (hib/HAU) 81 Prozent der Gleise im Netz der Deutschen Bahn AG (DB AG) lagen laut Bundesregierung im Jahr 2020 auf Betonschwellen, deren Lebensdauer bei 40 Jahren liegt. Das geht aus der Antwort der Regierung (19/31140) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/30030) hervor. Elf Prozent der Gleise lagen der Vorlage zufolge auf Holzschwellen (Lebensdauer: 15 Jahre), sechs Prozent auf Stahlschwellen (Lebensdauer: 35 Jahre) und zwei Prozent auf einer festen Fahrbahn. Der Anteil von Kunststoffschwellen (Lebensdauer: mindestens 30 Jahre) im Netz der DB AG sei bislang kleiner als 0,1 Prozent, heißt es.

Nach Auskunft der DB AG seien Betonschwellen, ebenso wie Stahl- und Kunststoffschwellen, recyclingfähig und verfügten zudem über eine längere Lebensdauer, teilt die Bundesregierung mit. Wann immer es möglich sei, werden alte Betonschwellen aufbereitet und wieder in das Gleisnetz eingebaut. Die Schwellen, die nicht mehr verwendet werden können, würden außerhalb des DB-Konzerns weiterverwendet oder zu Baustoffen aufgearbeitet, um Rohstoffe einzusparen."

Quelle: Heute im Bundestag Nr.868

Drucksache 19/31140




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Überprüfung des Blitzschutzsystems von Windkraftanlagen – was Betreiber beachten sollten


Eine Pressemitteilung des Bundesverband WindEnergie e.E. sollte alle Betreiber von Windenergieanlagen interessieren, weshalb wir diese unseren Lesern ungekürzt präsentieren wollen vom 29.6.2021:

Aufgrund der Höhe und exponierten Lage sind Windkraftanlagen besonders gefährdet, vom Blitz getroffen zu werden. Für Betreiber ist die Prüfung der Blitzschutzanlage daher umso wichtiger. Mit der überarbeiteten „Technischen Richtlinie zur Prüfung der Blitzschutzanlage“ des BWE sind Sie auf der sicheren Seite.

Der Blitzinformationsdienst von Siemens registrierte im Jahr 2019 329.000 Blitzeinschläge in Deutschland. Die Stromstärke der Entladung beträgt durchschnittlich etwa 30 Kiloampere (kA), seltener können jedoch mehrere 100 kA erreicht werden – Jahr für Jahr entstehen Millionenschäden. Blitze schlagen bekanntlich bevorzugt in hohe Gebäude ein, die Blitzeinschlagsgefahr wächst quadratisch mit der Bauwerkshöhe – denkbar schlechte Voraussetzungen für WEA. Die gute Nachricht: Anlagen verfügen über ein Blitzschutzsystem, welches sowohl die bauliche Struktur als auch die elektronische Ausstattung vor Überspannung schützt. So ist Blitzschlag nur selten die Ursache für einen längeren Stillstand der Anlage. Generell gilt: Um im Schadensfall rundum abgesichert zu sein, müssen Sie das Blitzschutzsystem ihrer Anlage regelmäßig prüfen lassen.

Schadensfälle bei älteren Anlagen

Aber was folgt daraus für den Betrieb älterer WEA? Eine zentrale Frage bezieht sich auf die Durchgangswiderstände. Lassen sich diese aus später noch dargestellten Gründen bei älteren WEA nicht ermitteln, würde der Blitzschutz laut Versicherer nach herkömmlichen Prüfverfahren als nicht funktionsfähig gelten. Das wiederum bringt ein Problem für Betreiber mit sich, da Schadensfälle nicht von allen Versicherern zweifelsfrei gedeckt werden. Deswegen wird in der „Technischen Richtlinie zur Prüfung der Blitzschutzanlage“ vom BWE beschrieben, was Sie zum Thema Blitzschutz beachten müssen. Nachfolgend fassen wir die wichtigsten Punkte für Sie zusammen – was eine Lektüre der technischen Richtlinie keinesfalls ersetzt, aber als Orientierung genutzt werden kann.

Um die Gefahrensituation durch einen Blitzeinschlag kompetent beurteilen zu können, sind einige Hintergrundinformationen hilfreich. Die Richtlinie bezieht sich auf die Prüfung der äußeren Blitzschutzanlage von WEA, welche gemäß dem zertifizierten Blitzschutzkonzept durchgeführt werden. Dafür sollten Unterlagen wie der Inspektionsplan des Herstellers, die Beschreibung der Erdungsanlage und die Stellungnahme eines Sachverständigen beachtet werden (mehr dazu in der Richtlinie). Da WEA in der Regel nach dem höchsten Gefährdungspegel LPL I und der entsprechenden Blitzschutzklasse I eingestuft werden, sind jährliche Sichtprüfungen sowie vollständige Inspektionen im 2-Jahresturnus durchzuführen.

Inspektion der äußeren Blitzschutzanlage

 Ein wichtiger Schritt zur Schadens-Prävention ist die visuelle Prüfung der Blitzschutzanlage auf stattgefundene Blitzeinwirkungen an zugänglichen Teilen. Bei den Rotorblättern gehören dazu die Fangeinrichtungen (Rezeptoren) und die Ableitungsstrecke, im Maschinenhaus die Funkenstrecken und Fangeinrichtungen (Instrumentenbaum und Gondelaußenseite), die Ableitungsstrecke vom Maschinenhaus zum Turm und zu guter Letzt im Turmfuß die Erdungsanlage bzw. Erdanschlussfahnen. Die konkrete Vorgehensweise dieser Prüfung können Sie der technischen Richtlinie entnehmen.

Messung der äußeren Blitzschutzanlage

Versteckte Gefahrenquellen verbergen sich in den nicht einsehbaren Bereichen der Blitzschutzanlage. Hier wird der Durchgangswiderstand gemessen.

Die Messungen sollen in den folgenden Teilabschnitten ausgeführt werden:

  • Abschnitt 1: Von den Rezeptoren der Rotorblätter bis zu den Blattflanschen.
  • Abschnitt 2: Von den Blattflanschen bis zum Potentialausgleichssystem im Maschinenhaus. Bei unterbrochener Ableitungsstrecke durch Funkenstrecken oder Schleifkontakten am Übergang zur Nabe müssen die einzelnen Teilstrecken gemessen werden.
  • Abschnitt: 3 Fangeinrichtungen (Instrumentenbaum, Gondelaußenseite) bis zum Potentialausgleichssystem im Maschinenhaus.
  • Abschnitt 4: Vom Potentialausgleichssystem im Maschinenhaus bis zur Erdanschlussfahne im Bereich des Turmfußes.

 

Es kann alternativ auch eine zusammenfassende Messung von den Rezeptoren der Rotorblätter, bzw. der metallischen Rotorblattspitze direkt bis zur Erdanschlussfahne am Turmfuß durchgeführt werden. Dabei können auch Verbindungen über Schleifkontakte oder Funkenstrecken kurzgeschlossen werden, um eine zusammenhängende Durchgangsmessung von Teilstrecken der Blitzschutzanlage durchzuführen.

Einschlag meist in der Blattspitze

Gibt es eine Grundregel für die WEA-Gefährdung bei Blitzeinschlag? Ja, die deutlich überwiegende Anzahl an Blitzeinwirkungen erfolgt in den Rotorblättern, im Bereich der Blattspitzen. Und: viel hilft viel: Verfügt die Blitzschutzanlage über eine Vielzahl an Fangeinrichtungen (Rezeptoren), ist davon auszugehen, dass auch bei teilweise fehlendem Durchgang einzelner Rezeptoren, sofern sich diese nicht im Bereich der Blattspitzen befinden, von der korrekten Funktion der Blitzschutzanlage ausgegangen werden kann.

Rost never sleeps – erhöhte Widerstandswerte

Der Zahn der Zeit macht auch vor WEAs keinen Halt: Korrosion tritt auf (die Reaktion eines Werkstoffs mit seiner Umgebung) – das wohl bekannteste Korrosionsprodukt ist der Rost. Erfahrungsgemäß können erhöhte Widerstandswerte bis zu 10 Ω gemessen werden, da die im Rotorblatt realisierten Ableitungssysteme oft eine Vielzahl von Verbindungs- und Anschlussstellen aufweisen. Lokale Korrosion kann zu erhöhten Widerstandswerten beitragen, ohne dass die Blitzableitung dadurch beeinträchtigt sein muss. In bestimmten Fällen (z.B. bei Ausführung der Ableitung im Rotorblatt durch Aluminiumschienen) kann die vorhandene Korrosion an den entsprechenden Verbindungs- und Anschlussstellen so stark ausgeprägt sein, dass bei entsprechender Durchgangsprüfung entsprechend der empfohlenen Normen kein Durchgangswiderstand ermittelbar ist. Aber, und das ist ein wichtiger Punkt für Anlagenbetreiber: Daraus kann nicht automatisch eine Einschränkung oder ein Ausfall der Blitzschutzanlage abgeleitet werden. In diesem Fall kommen alternative Prüfmethoden ins Spiel.

Alte Anlagen – alternative Prüfmethoden

Ein mögliches Verfahren ist die Messung mittels Prüfstoßspannung, bei der geringfügige Korrosion und andere Unterbrechungsstellen überbrückt werden können. Voraussetzung der Zulässigkeit und Anerkennung alternativer Prüfmethoden ist eine erfolgreiche, unabhängige Validierung und Verifizierung des Verfahrens mit Bewertungsvorgaben und Beschreibung des Einsatzbereichs unter Beachtung der Einflüsse auf die Konstruktion durch eine akkreditierte Stelle oder die Zulassung des Anlagenherstellers.

 

Dieser Artikel nimmt Bezug auf die „Technische Richtlinie zur Prüfung der Blitzschutzanlage an Windenergieanlagen“ – für vollumfängliche Informationen raten wir Ihnen den Download der originalen Richtlinie. Diese steht kostenlos im Downloadbereich des BWE zur Verfügung. BWE-Mitglieder finden darüber hinaus noch viele andere exklusive Informationen zu Brennpunktthemen im Mitgliederbereich.



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