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Neue Infos im Auftragsvergabemonitor

Neue Auftragsvergaben im Auftragsvergabemonitor

Datum der Vergabe Ort der Ausführung Auftraggeber Auftragnehmer Auftragssumme
20.12.2021 56073 Koblenz Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr DXC Technology Deutschland Details
11.01.2022 63069 Offenbach am Main Generalzolldirektion Zentrale Beschaffungsstelle der Bundesfinanzverwaltung SGP Spezial Gummi Produkte GmbH Details
14.12.2021 94000 Landkreis Passau Landratsamt Passau McWERK GmbH Details
14.12.2021 94000 Landkreis Passau Landratsamt Passau ma-edv GmbH Details
12.01.2022 38162 Weddel DB Engineering & Consulting GmbH (Bukr R0) LPI Ingenieurgesellschaft mbH Details
10.01.2022 79713 Bad Säckingen Gesundheitscampus Bad Säckingen GmbH Details
18.01.2022 24103 Kiel Ministerium für Justiz, Kultur und Europa des Landes Schleswig-Holstein vertreten durch die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR Wald-Apotheke 1.00 EUR Details
17.01.2022 17489 Greifswald Universitätsmedizin Greifswald KöR 742 185.00 EUR Details
18.01.2022 09111 Chemnitz Technische Universität Chemnitz; Bereich/Abteilung: Abteilung 3.2 - Zentrale Beschaffung/ Wissenschaftliche Dienste/ Technologietransfer Details
10.01.2022 81377 München Stiftung ICP München DMG MORI SEIKI Academy 205 250.00 EUR Details

 

 

Stichwort:

 

 

Erste Serienproduktion von Elektrolysesystemen in Baden-Württemberg


Um die Wasserstofftechnologie nachhaltig zukunftsfähig zu machen, ist eine Industrialisierung der Elektrolysetechnik und der rasche Aufbau von Fertigungskapazitäten erforderlich. Das geht besonders effizient, wenn Industrie und Forschung ihre Kompetenzen bündeln.

Mit dem Projekt „EcoLyzer BW“, das im Januar startet, planen das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und das Unternehmen Ecoclean, ein international wettbewerbsfähiges Elektrolysesystem in Serie zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Weltweit agieren derzeit etwa zehn Unternehmen am Markt, die kommerzielle Elektrolysesysteme im Megawatt-Maßstab entwickeln und anbieten.

Bislang existiert jedoch kein industrieller Anbieter von Elektrolysesystemtechnik in Baden-Württemberg, der die im Land bestehenden Kompetenzen als Systemintegrator bündelt und in der Lage wäre, schnell in eine wettbewerbsfähige Produktentwicklung und Serienfertigung umzusetzen.

Große energiepolitische Chancen

Europa hat sich mit dem Green Deal verpflichtet, als erster Kontinent bis 2050 klimaneutral zu werden und hierfür sein Klimaschutzziel für 2030 von minus 40 Prozent auf minus 55 Prozent Treibhausgasreduktion gegenüber 1990 deutlich verschärft. Die Wasser-Elektrolyse ist auf diesem Wege eine Schlüsseltechnologie. Nicht nur, weil es mit ihr gelingt, erneuerbare (Überschuss-)Energien aus dem Stromsektor in die anderen Energiesektoren (Wärmebereitstellung und Verkehr) zu transferieren, sondern weil sie zusätzliche Optionen eröffnet, auch die Industriezweige klimaneutral zu gestalten, die viel Energie verbrauchen, wie Stahlindustrie und Chemieindustrie.

Auch wenn Deutschland zukünftig voraussichtlich weiterhin ein Energieimportland bleiben wird, bieten sich doch erhebliche industriepolitische Chancen für den Export von Elektrolysetechnologie in bevorzugte Power-to-X(P2X)-Regionen mit günstigen Sonnen- und Windverhältnissen. Um mit der aktuell sehr hohen Dynamik der Marktentwicklung Schritt halten zu können, muss der Technologietransfer in eine industrielle Serienfertigung nun sehr schnell und zielgerichtet erfolgen. Gelingt dies, kann Baden-Württemberg First-Mover-Vorteile im internationalen Wettbewerb generieren und so entsprechende Wertschöpfungspotenziale ausschöpfen.

Alkalische Wasser-Elektrolyse

Technologische Grundlage für den geplanten Aufbau einer Serienproduktion in dem Kooperationsprojekt „EcoLyzer“ ist eine vom ZSW in den vergangenen zehn Jahren entwickelte Systemtechnik für die alkalische Wasser-Elektrolyse in der 1-Megawatt-Leistungsklasse. Es handelt sich um eine alkalische Druckelektrolyse. Im Vollausbau liefert der Elektrolyseur, der mit zwei Elektrolyseblöcken von je 0,5 Megawatt Leistung ausgestattet werden kann, bei einer Effizienz von ca. 70 Prozent etwa 20 Kilogramm Wasserstoff pro Stunde (auf einem Druckniveau von 16 bar).

Die Entscheidung für diese Technologie wurde vom ZSW zu Beginn der Entwicklungen aus gutem Grund getroffen. „Zum einen handelt es sich bei der alkalischen Elektrolyse um eine bereits gut erprobte und robuste Technologie. Sie ist technisch gut auch in große Leistungsklassen skalierbar. Aber insbesondere kommt die alkalische Elektrolyse im Gegensatz zu anderen Elektrolysetechnologien (PEM Elektrolyse bzw. Hochtemperaturelektrolyse) ohne den Einsatz von ressourcenkritischen Edelmetallen und seltenen Erden aus. Das macht sie einerseits günstiger, andererseits sind keine Rohstoffengpässe beim Markthochlauf zu erwarten“, so Dr. Marc-Simon Löffler, Leiter des Fachgebiets regenerative Energieträger und Verfahren.

Fördermittel vom Umweltministerium

Bereits bei der Entwicklung wurden Aspekte der industriellen Anwendung sowie Wartungsfreundlichkeit berücksichtigt. Die Anlage ist auch für einen dynamischen Betrieb im Kontext Power-to-X mit erneuerbarem, fluktuierend anfallendem Strom ausgelegt. Die vom ZSW entwickelte Technologie wurde im Rahmen des vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg geförderten Leuchtturmprojektes „Power-to-Gas Baden-Württemberg“ in Grenzach-Wyhlen ab 2019 bereits erfolgreich in Praxisumgebung erprobt.

„Unsere Elektrolysesystemtechnologie für die Serienproduktion fit zu machen, bietet insbesondere für das Technologie-Exportland Baden-Württemberg mit seinen Potenzialen im Maschinen- und Anlagenbau und der Zulieferindustrie große Chancen. Mit Ecoclean haben wir hierfür einen idealen Partner gefunden“, so Dr. Marc-Simon Löffler. Das nun gestartete Verbundprojekt mit Ecoclean läuft bis März 2024 und wird vom Umweltministerium Baden-Württemberg im Rahmen des Zukunftsprogramms Wasserstoff BW mit Projektmitteln in Höhe von rund 2,1 Millionen Euro gefördert.

International wettbewerbsfähiges Serienprodukt

Expertise in den Wasserstofftechnologien und beim Technologietransfer in die Industrie zeigt das ZSW seit vielen Jahren in zahlreichen erfolgreichen Projekten, so unter anderem in dem vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg geförderten Verbundprojekt „Elektrolyse made in Baden-Württemberg“. Aktuell beteiligten sich über 60 Unternehmen – vor allem aus der Zulieferindustrie – aktiv an dem Projekt. Bislang existierte jedoch kein industrieller Anbieter im Land, der diese Kompetenzen als Hersteller von Elektrolysesystemtechnik bündelt. Mit Ecoclean wurde er nun gefunden.

Mit Hauptsitz in Filderstadt ist Ecoclean ein international tätiges Unternehmen im Bereich der Systemtechnik für Anwendungen in der industriellen Reinigungstechnik und Oberflächenbehandlung. „Wir verfügen über ausgewiesene Kompetenzen im Bereich des verfahrenstechnischen Anlagenbaus und industrieller Fertigungsprozesse und beabsichtigen auf dieser Grundlage die Entwicklung und Produktion einer wettbewerbsfähigen Elektrolysesystemtechnik in Baden-Württemberg für eine weltweite Vermarktung“, so Michael Förster, Geschäftsführer der Ecoclean GmbH. Ziel des Projektes „EcoLyzer BW“ ist es, basierend auf dieser technologischen Grundlage, ein international wettbewerbsfähiges Systemprodukt zu entwickeln.

Geplant ist, dass Ecoclean rund 80 Anlagen pro Jahr am Standort Dettingen fertigt, die dann für den internationalen Markt zur Verfügung gestellt werden. Mit der Produktion erster Anlagen soll ab 2023 begonnen werden. „Wir haben unsere Technologie in der Leistungsklasse ein Megawatt umgesetzt, dies bedeutet eine Produktionsmenge von rund 20 Kilogramm H2 pro Stunde. Zur Einordnung: das ist in etwa die Tankfüllung von vier Brennstoffzellen-Pkw oder von einem Brennstoffzellen-Bus pro Stunde“, so Dr. Marc-Simon Löffler.

Unternehmen aus der Zulieferindustrie in Baden-Württemberg sollen in das Projekt eingebunden und so regionale Wertschöpfungsketten aufgebaut werden. „Damit sollen jetzt zügig und zielgerichtet die Voraussetzungen geschaffen werden, um die Wasserstoffwirtschaft anzutreiben, denn diese Technologie ist nicht nur für das Erreichen der Klimaziele wichtig, sondern auch für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes“, betont Dr. Marc-Simon Löffler.



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Bundeskartellamt verbietet Fusion von ACO und Birco


Das Bundeskartellamt hat die geplante Übernahme der Birco GmbH, Baden-Baden (Birco), durch die ACO Ahlmann SE & Co. KG, Büdelsdorf (ACO), untersagt. Beide Unternehmen sind insbesondere im Bereich der sog. Linienentwässerung tätig.

Unter Linienentwässerung versteht man eine Entwässerung von Oberflächen (z. B. Straßen, Plätze, private Grundstücksflächen, Gewerbeflächen), bei der das Wasser von Entwässerungsrinnen aufgenommen und abgeleitet wird.

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Mit der Untersagung der Fusion von ACO und Birco wenden wir eine marktbeherrschende Stellung im Bereich von Entwässerungsrinnen ab. ACO ist bereits heute der führende Anbieter von Entwässerungsrinnen in Deutschland. Durch die Übernahme von Birco, der Nummer drei des Marktes, würde das Unternehmen fast die Hälfte des Marktumsatzes auf sich vereinen. Für die Nachfrager, etwa beim privaten Hausbau, aber auch aus Gewerbe, Industrie und öffentlicher Hand, würde eine wichtige Ausweichalternative wegfallen. Zudem hätten es die deutlich kleineren Wettbewerber nach dem Zusammenschluss noch schwerer, bei Ausschreibungen berücksichtigt oder im Baustoffhandel auf Lager genommen zu werden. Unser Einschreiten stellt sicher, dass die Anbieter auch künftig im Wettbewerb nicht nachlassen können, z. B. bei Preisen und der Qualität.“

Ermittlungen bei über 200 Wettbewerbern

Im Rahmen des Prüfverfahrens hat das Bundeskartellamt Ermittlungen bei über 200 Wettbewerbern, ausschreibenden Stellen und Baustoffhändlern durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass Nachfrager bei ihren Bauvorhaben einen gezielten Bedarf nach Linienentwässerungssystemen aufweisen und andere Systeme der Oberflächenentwässerung (etwa offene Entwässerungsrinnen ohne Abdeckung, z. B. Muldenrinnen, Punktentwässerungssysteme, Ökopflastersteine oder Betonwaben) dann nicht als gleichwertige Alternative ansehen.

Dafür ausschlaggebend sind zumeist technische Gründe, z. B. die Entwässerungsleistung, wirtschaftliche Gründe oder aber gestalterische Erwägungen. Das Bundeskartellamt hat aufgrund dieser sehr konkreten Nachfrage keinen „Gesamtmarkt Oberflächenentwässerung“ angenommen, sondern hält die gesonderte Betrachtung des Marktes für Linienentwässerung für sachgerecht. Das Marktvolumen im Bereich der Linienentwässerung in Deutschland betrug im Jahr 2020 fast 200 Mio. Euro.

Überragender Zugang zu den ausschreibenden Stellen

ACO und Birco erreichen hier gemeinsame Marktanteile von 45 bis 50 Prozent und würden damit eine marktbeherrschende Stellung einnehmen. Als zusammengeschlossene Einheit wären beide zusammen fast dreimal so groß wie die Nummer zwei des Marktes, Hauraton. Weitere Wettbewerber wie Richard Brink, Anrin, Rinninger oder MEA sind noch deutlich kleiner, und ausländische Anbieter haben nur marginale Anteile auf dem deutschen Markt. Selbst wenn man offene Entwässerungsrinnen in den Markt einbeziehen würde, läge der gemeinsame Marktanteil von ACO und Birco noch über 40 Prozent.

Durch Bündelung ihrer Kräfte würden ACO und Birco einen im Vergleich zur Konkurrenz überragenden Zugang zu ausschreibenden Stellen und Baustoffhändlern erlangen. Beide Unternehmen haben schon heute sehr gut aufgestellte Vertriebsaktivitäten, die sie durch ein Zusammengehen weiter verstärkt hätten (etwa durch Verbreiterung des Produktportfolios, das unterschiedlichste Materialien und Sonderformen an Rinnen umfasst). Auch wäre zu befürchten gewesen, dass Wettbewerber bei Ausschreibungen künftig weniger berücksichtigt und im Baustoffhandel verdrängt würden. Durch die jetzige Untersagung ist davon auszugehen, dass die Verhaltensspielräume von ACO und Birco weiter durch den Wettbewerb begrenzt werden.

Der Beschluss des Bundeskartellamtes ist noch nicht rechtskräftig. Gegen ihn kann Beschwerde eingereicht werden, über die dann das Oberlandesgericht Düsseldorf zu entscheiden hätte.

Quelle: haustec.de 19.1.2022



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Mehr als 130 Millionen Euro Kosten für die Corona-Warn-App


Eine Anfrage der AfD Fraktion zu den Kosten der Corona Warn App wurde von der Bundesregierung wie folgt beantwortet:

"Berlin: (hib/PK) Die Corona-Warn-App (CWA) hat bislang mehr als 130 Millionen Euro gekostet. Das geht aus der Antwort (20/431) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (20/224) der AfD-Fraktion hervor.

Demnach entfielen auf die Entwicklung und den Betrieb der CWA durch die Unternehmen SAP und T-Systems 2020 Kosten im Umfang von rund 52,8 Millionen Euro. Für die Weiterentwicklung und den Betrieb wurden den Angaben zufolge im Haushaltsjahr 2021 bisher rund 63,5 Millionen Euro ausgegeben.

Für die Bewerbung der CWA entstanden im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung Kosten in Höhe von rund 13,7 Millionen Euro. Hinzu kam Werbung im digitalen Bereich im Umfang von bislang rund 71.000 Euro.

Die monatlichen Kosten für Betrieb und Wartung lagen den Angaben zufolge 2021 bei rund 3,94 Millionen Euro im Monat. Gemäß einer Prognose wird für 2022 mit Betriebskosten in Höhe von rund 2,66 Millionen Euro pro Monat gerechnet.

Die CWA wurde seit ihrer Einführung im Juni 2020 bisher 39,3 Millionen Mal heruntergeladen."


Quelle: hib heute im bundestag Nr.21  18.1.2022



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BMDV investiert in über 1.000 E-Fahrzeuge und rund 250 Ladepunkte


20 Millionen Euro für kommunale und gewerbliche Flotten

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) investiert im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität weitere 20 Millionen Euro in die Beschaffung von Fahrzeugen und den Aufbau von Ladeinfrastruktur. Insgesamt werden 86 Projekte bewilligt, davon 36 von Kommunen und 50 von Unternehmen. Damit unterstützt das BMDV im Rahmen dieser Richtlinie die Beschaffung von mehr als 1.000 Fahrzeugen und knapp 250 Ladepunkten.

Volker Wissing:

Um die Emissionen im Verkehr nachhaltig und dauerhaft zu senken, brauchen wir die Elektromobilität. Gerade Taxis und Kurierdienste haben eine enorm hohe Fahrleistung von Tausenden an Kilometern jährlich - vor allem in unseren Innenstädten. Daher fördern wir den Umstieg von kommunalen und gewerblichen Flotten auf die Elektromobilität mit 20 Millionen Euro.

Mit der Förderung sollen kommunale und gewerbliche Flotten wie Fuhrparks, Dienstwagen, Taxis, Mobilitäts- und Sharingdienste bei einem beschleunigten Umstieg auf alternative Antriebe unterstützt werden. Durch die Nutzung erneuerbarer Energien erreichen diese Fahrzeuge mit ihren hohen Laufleistungen eine wesentliche CO2-Einsparung und leisten damit einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele im Verkehr.

Das BMDV verfolgt eine Gesamtstrategie für den Markthochlauf der Elektromobilität. Dazu gehören die Förderung der Elektrifizierung aller Verkehrsträger (Pkw, Nutzfahrzeuge, Busse und Schiene) sowie der Aufbau von Ladeinfrastruktur, Forschungsförderung und die Vorgabe der richtigen Rahmenbedingungen, z. B. über das Elektromobilitätsgesetz. Im Sommer 2021 konnte das Ziel von 1 Million Elektrofahrzeugen, inkl. Plug-In-Hybride, erreicht werden und der dynamische Hochlauf seit Jahresmitte 2020 setzt sich fort. Im Dezember 2021 gab es ein neues Zulassungshoch und es wurden mehr als 48.000 rein elektrisch betriebene Pkw in Deutschland zugelassen. Das sind bereits mehr als 20 Prozent Neuzulassungsanteil und damit mehr als bei Dieselfahrzeugen. Zum Ende des letzten Jahres ergab sich ein Gesamtbestand von rund 1,23 Millionen Elektro-Pkw. Der Bestand aller Elektrofahrzeuge, inklusive Nutzfahrzeuge und Busse, beläuft sich zum Jahresabschluss 2021 auf etwa 1,3 Millionen Fahrzeuge.

Zur Förderrichtlinie Elektromobilität:

Das BMDV hat die Förderrichtlinie Elektromobilität 2015 gestartet, um den Verkehrssektor nachhaltiger und energieeffizienter zu gestalten. Mit der Richtlinie werden batterieelektrische Anwendungen in drei Bereichen gefördert: kommunale und gewerbliche Elektromobilitätskonzepte, anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie Beschaffung batterieelektrischer Fahrzeuge für kommunale und gewerbliche Fahrzeugflotten. Bisher gab es 18 Aufrufe und über 1.000 Projekte, die mit einem Fördervolumen von 386 Mio. Euro umgesetzt werden.

Die Förderung gewerblicher Flotten wurde im Rahmen der Neuauflage der Förderrichtlinie Elektromobilität des BMDV im Dezember 2020 neu aufgenommen. Ziel ist es, die Synergien von Flottenanwendungen auf kommunaler Ebene besser abzubilden und mit der Förderung einen möglichst breiten Anwenderkreis zu erreichen. Unternehmen konnten eine Förderquote von 40 bis 60 Prozent erreichen, im kommunalen Bereich war eine Förderquote von bis zu 90 Prozent möglich.

2022 wird ein weiterer Aufruf zur Förderung von Elektrofahrzeugen und Ladeinfrastruktur folgen. Die Förderrichtlinie hat eine Laufzeit bis 2025.

Quelle: Pressemitteilung 03/2022 des  BMDV vom 18.1.2022



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Stadler liefert bis zu 504 Tram-Trains an deutsch-österreichisches Projektkonsortium


Stadler hat den Zuschlag für den grössten Auftrag in der Unternehmensgeschichte mit einem
Gesamtvolumen von bis zu vier Milliarden Euro erhalten: Sechs Verkehrsunternehmen aus
Deutschland und Österreich hatten im Rahmen des «VDV-Tram-Train» gemeinsam bis zu
504 Fahrzeuge international ausgeschrieben. Der Rahmenvertrag umfasst neben der
Fahrzeugherstellung auch einen auf bis zu 32 Jahre angelegten Instandhaltungsvertrag. Bestandteil
des Rahmenvertrags ist eine feste Bestellmenge von 246 Fahrzeugen vom Typ CITYLINK mit einem
Volumen von rund 1.7 Milliarden Euro. Zudem besteht die Möglichkeit bis zu 258 weitere Fahrzeuge

zu bestellen.


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Stadler liefert bis zu 504 Tram-Trains an deutsch-österreichisches Projektkonsortium

Förderbescheid für autonomes Fahren auf der Schiene


Die Zukunft der Mobilität in Nordrhein-Westfalen ist digital, vernetzt und immer öfter auch autonom – so wie der „BrainTrain JuLiA“ zwischen Jülich und Linnich. Auf einer Strecke von rund zehn Kilometern werden intelligente Lösungen für selbstfahrende Züge erforscht: von teilautomatisiert (also mit einem Operator an Bord) bis voll autonom. Ina Brandes, Ministerin für Verkehr, überreichte am 22. Dezember einen Förderbescheid für das JuLiA-Projekt in Höhe von 1.067.062 Euro.

Verkehrsministerin Ina Brandes: „Nordrhein-Westfalen ist schon heute eine Modellregion der Mobilität 4.0. Das zeigen wir mit autonom fahrenden Linienbussen, eTarif für Bus und Bahn oder digital vernetzten On-Demand-Shuttles, die in Stadt und Land unterwegs sind. Autonom fahrende Züge, ob als Regionalbahn oder im Güterverkehr, bieten dank künstlicher Intelligenz riesige Chancen, pünktlicher, flexibler und sicherer unterwegs zu sein.“

„Die Zielsetzung der Forschung stellt in meinen Augen auch eine Lösung für den bereits vorhandenen Personalmangel dar. Nur mit technischer Weiterentwicklung des Systems Eisenbahn lassen sich zukünftig die Verkehrsleistungen insbesondere im ländlichen Raum entwickeln und realisieren. Grundlage hierfür sind die prognostizierten und angestrebten Fahrgastentwicklungen“, sagt Herbert Häner, Geschäftsführer der Ruhrtalbahn GmbH.

Der Testbetrieb des „BrainTrain“ ist ab 2022 auf einem von der Rurtalbahn GmbH betriebenen Streckenabschnitt zunächst zwischen Jülich und Linnich geplant. Die Züge sollen dabei unter Reallabor-Bedingungen parallel zum bestehenden SPNV fahren. Nach und nach ist im Zuge des weiteren Projektzeitraumes ab 2022 ein Übergang zum teilautonomen Regelbetrieb vorgesehen, mit einer optionalen Ausweitung auf den weiteren Streckenzweig in Richtung Düren.

Dr. Michael Lenders, Geschäftsführer Scheidt & Bachmann GmbH: „Mit der Entwicklung im Projekt ‚BrainTrain‘ sind wir mit einem hochkompetenten Konsortium am Puls der Zeit, was die Welt der digitalen Schiene angeht. ATO over ETCS – die Kombination aus ATO und ETCS, dem European Train Control System, also – birgt große Potenziale für den digitalisierten Schienenverkehr in Deutschland.“ Insgesamt stellt das Land für autonomes Fahren auf der Schiene in 2021 2,5 Millionen Euro zur Verfügung. Mit der Anfangsfinanzierung wird der Rurtalbahn und ihren Projektpartnern nun die Anschaffung und Umrüstung eines Schienenfahrzeugs für den Versuchs- und Testbetrieb ermöglicht.

Quelle: Ministerium für Verkehr NRW

Nahverkehrspraxis 23.12.21



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600 Millionen Euro für neue Strassenbahnen in Leipzig,Görlitz und Zwickau


Die Verkehrsunternehmen aus Zwickau, Görlitz und Leipzig beschaffen wie ausgeschrieben gemeinsam neue und moderne Straßenbahnen. Heute (15.12.2021) wurde nun der Vertrag mit dem Leiwag, dem Konsortium der Heiterblick GmbH und der Kiepe Electric GmbH, unterzeichnet. Das Projekt wurde bereits im Sommer 2019 gestartet. Nun soll das Pflichtenheft erstellt werden, sodass die Fertigung 2023 beginnen kann. Lieferung und Probebetrieb sollen bereits 2024 erfolgen. Leipzig will 25 Bahnen mit 45 m Länge beschaffen (Typ XXL) mit den Optionen auf 64 weitere XXL-Bahnen sowie auf 66 nur 30 m lange Bahnen (Typ L). Zwickau folgt dann mit sechs L-Bahnen mit zwei Stück als Option und Görlitz schließlich mit acht L-Bahnen mit der Option auf sechs Stück. Der Gesamtumfang liegt bei rund 600 Mio. EUR, die gemeinsame Bestellung soll einen Kostenvorteil von 27 Mio. EUR generiert haben. (cm)

Quelle: rail business 15.12.21


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Neuer Zuschuss für Ladestationen


Ladestationen für Elektrofahrzeuge
Unternehmen und Selbstständige können jetzt eine neue Förderung beantragen – den Zuschuss Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Damit fördern die KfW und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) den Ausbau der Elektromobilität.
 
Das Wichtigste: Sie erhalten bis zu 900 Euro für jeden Ladepunkt und bis zu 45.000 Euro je Standort. Den Zuschussantrag stellen Sie, bevor Sie Ihre Ladestationen kaufen und einbauen.
 
Alle Informationen finden Sie auf unserer Internetseite
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Energie-und-Umwelt/F%C3%B6rderprodukte/Ladestationen-f%C3%BCr-Elektrofahrzeuge-Unternehmen-(441)/?redirect=681408











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Car Cost Index 2021: Vergleich der Gesamtbetriebskosten zwischen E-Auto und Verbrenner



LeasePlan hat seinen Car Cost Index 2021 veröffentlicht. Er zeigt, dass der Unterhalt für Elektrofahrzeuge vom Kleinwagen bis zur gehobenen Mittelklasse günstiger ist als für herkömmliche Antriebe.

Grafik zum LeasePlan Car Cost Index 2021. Bild: LeasePlan

Der jährliche Car Cost Index von LeasePlan, der mittlerweile in seiner sechsten Ausgabe vorliegt, beleuchtet die Gesamtbetriebskosten (TCO) von Fahrzeugen – einschließlich Treibstoff/Strom, Wertverlust, Steuern, Versicherung und Instandhaltung – in insgesamt 22 europäischen Ländern.

In den meisten europäischen Ländern können Elektrofahrzeuge der Kompakt- und Mittelklasse in puncto Kosten mit Benzinern und Verbrennern mithalten. Und in den wenigen Ländern, in denen E-Autos preislich noch nicht in derselben Liga wie Verbrenner spielen, hat sich der Preisunterschied zwischen E-Autos und Dieseln/Benzinern deutlich verringert. Setzt sich der Trend weiter fort, werden Elektrofahrzeuge in allen untersuchten Ländern, einschließlich osteuropäischen Märkten wie Rumänien und Polen, so schätzt LeasePlan, Mitte der 2020er Jahre auf demselben Kostenniveau liegen.

Im vergangenen Jahr lag der Unterhalt für ein Elektroauto in Deutschland noch knapp über dem Diesel und dem Benziner. Jetzt ist ein reiner Stromer in der gehobenen Mittelklasse mit 760 Euro monatlichen Kosten genau 200 Euro günstiger als ein Diesel (960 Euro), mehr als 100 Euro als ein Benziner (878 Euro). Auch ein Plug-in-Hybrid liegt mit insgesamt 851 Euro Unterhalt deutlich unter dem Diesel, ist vergleichbar mit dem Benziner, aber fast 100 Euro teurer als ein reines E-Auto.

Dieses Bild zeigt sich auch in bei den Kleinwagen (Elektro: 570 Euro, Diesel: 618 Euro, Benziner: 589 Euro) und in der Kompaktklasse (Elektro: 618 Euro, Diesel: 735 Euro, Benziner: 715 Euro).

Roland Meyer, Geschäftsführer von LeasePlan Deutschland: „Elektrofahrzeuge sind in Deutschland endlich erschwinglich und wettbewerbsfähig. Aber die Maßnahmen für die Infrastruktur lassen weiterhin an vielen Stellen zu wünschen übrig. Wichtig ist es nun, in eine Ladeinfrastruktur zu investieren, die der Null-Emissionen-Ambition gerecht wird. Solange es zu wenig Ladestationen gibt, haben wir keine Chance, dieses Ziel zu erreichen. Wir müssen hier jetzt unbedingt mehr Gas geben!“

Die wichtigsten Ergebnisse aus dem Car Cost Index 2021 von LeasePlan zeigen:

  • Die durchschnittlichen Kosten für das Fahren eines Autos über alle Antriebsarten fallen in Europa sehr unterschiedlich aus und reichen von 743 Euro in Griechenland bis zu 1.138 Euro in der Schweiz. Deutschland ist mit 838 Euro das viertgünstigste Land.

  • Im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt sind die Gesamtbetriebskosten für das Autofahren in der Schweiz und in Portugal am höchsten und für Autofahrer in Dänemark und Deutschland am niedrigsten.

  • Was die Kosten betrifft, sind E-Autos der gehobenen Mittelklasse im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor in folgenden 17 Ländern voll wettbewerbsfähig: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Slowakei, Spanien, Schweden, die Schweiz und das Vereinigte Königreich.

  • E-Fahrzeuge aus dem Mittelklassesegment können in 14 Ländern kostenmäßig mit Verbrennern mithalten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, die Schweiz und das Vereinigte Königreich. Quelle: LeasePlan

Quelle: TELEMATIKMARKT.DE  NEWS 1.11.2021


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Erster Auftrag in Neuseeland: Stadler und KiwiRail unterzeichnen Vertrag über 57 Streckenlokomotiven


Stadler und KiwiRail haben einen langfristigen Rahmenvertrag mit einem ersten Abruf für die Lieferung von 57 Streckenlokomotiven unterzeichnet. Der Auftragswert der Erstbestellung beläuft sich auf rund 228 Millionen Euro. Damit liefert Stadler zum ersten Mal Schienenfahrzeuge nach Neuseeland.

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