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Neue Infos im Auftragsvergabemonitor

Neue Auftragsvergaben im Auftragsvergabemonitor

Datum der Vergabe Ort der Ausführung Auftraggeber Auftragnehmer Auftragssumme
19.02.2021 91413 Neustadt an der Aisch Landkreis Neustadt a. d. Aisch - Bad Windsheim Thürauf GmbH 3 083 950.24 EUR Details
02.03.2021 76344 Eggenstein-Leopoldshagen Regierungspräsidium Karlsruhe Details
15.02.2021 13407 Berlin Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH Kontaktstelle(n): Projekt-R2 Ingenieurgesellschaft mbH E-Mail: mail@projektr2.de Minimax Mobile Services GmbH & Co. KG 0.01 EUR Details
02.03.2021 68259 Mannheim Bundesgartenschau Mannheim 2023 gGmbH 0.01 EUR Details
02.03.2021 17139 Malchin Landesforst Mecklenburg-Vorpommern AöR Güstrower Garten-, Landschafts- und Forstbaugesellschaft mbH 45 500.00 EUR Details
02.03.2021 10115 Berlin Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), Referat I C 4 Details
01.03.2021 74239 Hardthausen am Kocher Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt e. V. (DLR) -IT-Einkauf Details
02.03.2021 28195 Bremen Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau Details
01.03.2021 69115 Heidelberg Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis 0.01 EUR Details
02.03.2021 56070 Koblenz Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Mosel-Saar-Lahn, Standort Koblenz 165 981.20 EUR Details

 

 

Stichwort:

 

 

Deutsche Bahn investiert 2021 Rekordsumme von 12,7 Milliarden Euro in das "Neue Netz für Deutschland"


Wie DB Vorstand Ronald Pofalla in einer Pressemitteilung vom 5.3.2021 erklärte, gehen die Investitionen in ein leistungsfähigeres Schienennetz, in attraktive Bahnhöfe und in duie Digitale Schiene Deutschland.

Mit Rekordinvestitionen und einem neuen Arbeitsprogramm macht die DB die Schieneninfrastruktur weiter fit. „Wir bauen ein neues Netz für Deutschland und legen den Grundstein für den Deutschlandtakt“, sagt der DB-Infrastruktur-Chef Ronald Pofalla. „Die Schiene ist ein Herzstück der Klimawende. Deshalb investieren wir so viel wie noch nie und erhöhen das Tempo für die Sanierung und mehr Kapazität im Schienennetz“, so Pofalla weiter. Rund 12,7 Milliarden Euro von DB, Bund und Ländern fließen in diesem Jahr in die Schieneninfrastruktur (12,2 Milliarden Euro im Jahr 2020). Das ist die höchste Summe, die jemals innerhalb eines Jahres für Modernisierung, Instandhaltung sowie Neu- und Ausbau des Schienennetzes und attraktivere Bahnhöfe vorgesehen ist. 2021 packt die DB bundesweit über 1.900 Kilometer Gleise, mehr als 2.000 Weichen, knapp 140 Brücken und rund 670 Stationen an.

Das Arbeitsprogramm „Neues Netz für Deutschland“ basiert auf vier Säulen. Durch die Einstellung von Mitarbeitenden, den verstärkten Einsatz von digitalen Bau- und Planungs-Tools, vorausschauende Instandhaltung und die Digitalisierung der Schiene wird deutlich Tempo im Netz aufgenommen.

Um alle Projekte umsetzen zu können, baut die DB ihre Teams 2021 weiter auf: 2.000 Ingenieur:innen und Bauüberwacher:innen sowie 1.700 Instandhalter:innen verstärken die Reihen. Allein für das Baumanagement moderner Bahnhöfe sind rund 20 Prozent mehr Mitarbeitende geplant.

Dabei will die DB wichtige Großprojekte künftig um bis zu 25 Prozent schneller realisieren und effizienter umsetzen. Digitale Tools, wie das Building Information Modeling (BIM), sowie die praktizierte frühe Bürgerbeteiligung und das Planungsbeschleunigungsgesetz sind dafür wichtige Katalysatoren.

Ihre Rennstrecken, wie die Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg, stattet die Deutsche Bahn zusätzlich mit rund 1.300 smarten Sensoren an den Weichen aus. Mit dieser vorausschauenden Instandsetzung werden Weichen und Gleise frühzeitig instandgesetzt, bevor eine Störung auftaucht. Bereits im letzten Jahr hat die DB mit smarter Technik fast 5.000 Weichenstörungen vermieden.

Die Digitale Schiene Deutschland wird 2021 weitere Etappen nehmen: unter anderem mit der Ausstattung erster Abschnitte des Güterverkehrskorridors Rhein-Alpen mit dem europäischen Leitsystem ETCS und dem Einzug digitaler Stellwerkstechnik im bayerischen Donauwörth. Im Oktober fahren in Hamburg erste Fahrzeuge hochautomatisiert auf einem digitalisierten Abschnitt der S-Bahn.

Weiter optimierte Planung und zusätzliche Bauinfrastruktur wie Ersatzbrücken und Ausweichgleise sollen im Jahr 2021 bewirken, dass sich Baustellen weit weniger für die Kundinnen und Kunden bemerkbar machen. Störungen im Netz sind heute schon auf dem niedrigsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen. Wichtigster Grund: die vorausschauende Instandhaltung, mit der Fehler frühzeitig erkannt und behoben werden können.

Ronald Pofalla: „,Neues Netz für Deutschland‘ – das steht für eine attraktive Eisenbahn in der Fläche, für mehr Güter auf der Schiene und den Deutschlandtakt. Wir machen die klimafreundliche Schiene zum leistungsstarken Verkehrsträger, bauen dafür erheblich Ressourcen auf, planen schneller und effektiver und können nachhaltig mehr bauen.“

Wichtige Bauvorhaben in diesem Jahr im Überblick (Auswahl):

  • Infrastrukturausbau auf den Strecken
    • Nürnberg–Erfurt,
    • Berlin–Dresden und
    • Braunschweig–Wolfsburg (Weddeler Schleife) sowie
    • im Knoten Köln
  • Sanierung der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg im Abschnitt Kassel–Göttingen
  • Erneuerungsarbeiten auf
    • der Strecke Hamburg–Berlin sowie
    • zwischen Frankfurt am Main und Mannheim (Riedbahn).
  • Inbetriebnahme der elektrifizierten Strecke Ulm–Friedrichshafen

Auch die großen und kleinen Stationen wachsen mit: In den Hauptbahnhöfen Frankfurt am Main, Stuttgart, Hannover oder München realisiert die DB für Reisende und Besucher die größten Umbauarbeiten der Unternehmensgeschichte. Kleine und mittlere Bahnhöfe erhalten mehr Komfort und ein attraktiveres Erscheinungsbild.

Quelle: Deutsche Bahn Pressemitteilungen vom 5.3.2021



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Stadt Leipzig investiert 2021 889 Millionen Euro in die Infrastruktur


Die Stadt Leipzig fährt trotz geringerer Steuereinnahmen wegen Corona einen expansiven Kurs in ihrer Investitionspolitik und wird  ihrer Verantwortung als dominanter Investor für die regionale Wirtschaft gerecht, wie das in der Leipziger Volkszeitung am 20.2.2021 veröffentlichte Investitionsprogramm der Stadt und ihrer Gesellschaften eindrucksvoll dokumentiert.
So fließen in Schulen und Kitas  134 Millionen Euro, In das Strassennetz werden 21,6 Millionen investiert und in den Breitbandausbau 9,8 Millionen.
In Gebäuden der Kultur werden umfangreiche Sanierungen vorgenommen mit 8,4 Millionen Euro . Das Thema Stadtgrün und Gewässer wird mir 12,9 Millionen Euro gefördert, u.a. mit der weiteren Öffnung des Elstermühlgrabens, so dass die offenen Gewässer die durch die Stadt fließen noch attraktiver werden.
Für die Feuerwehr werden 9,9 Millionen Euro in die Sanierung der Hauptfeuerwache und neue Fahrzeuge investiert.
Der Sport erhält durch die Sanierung der Radrennbahn für 3,7 Millionen Euro wichtige Impulse.
Die Leipziger Wohnungs-und Baugesellschaft ( LWB) investiert 137,3 Millionen Euro u.a. in 406 mietpreisgebundene Wohnungen.
Auch die Stadtwerke Leipzig investieren 181,7 Millionen Euro in ein neues Heizkraftwerk und den Ausbau des Fernwärmenetzes. Die Leipziger Wasserwerke investieren 83,4 Millionen Euro  in das Kanalnetz und die Kläranlage Rosental mit einem Blockheizkraftwerk zur Eigenenergiegewinnung aus Faulgas.
Auch die Leipziger Verkehrsbetriebe ( LVB) investieren kräftig mit 137,5 Millionen Euro in neue Stadtbahnfahrzeuge und E-Busse sowie Baumaßnahmen im Schienennetz.
Das städtische Klinikum St.Georg investiert 52,1 Millionen Euro  in ein Ambulanzgebäude und ein Eltern-Kind-Zentrum und uch im alten Messegelände werden 24,5 Millionen Euro durch den Ausbau der Messehalle 12 investiert.
Auch die städtische Altenpflege partizipiert mit einer neuen Wohnanlage namens "Dorf für Ältere"  wo Demenzkranke betreut werden sollen.
Letztlich wird auch im Zoo wird mit 13,4 Millionen Euro  kräftig investiert. So soll das sanierte Aquarium dieses Jahr noch eröffnet werden und die neue Wasserwelt "feuerland"  für Pinguine und Robben ein attraktiver Besuchermagnet für den ohnehin attraktiven Zoo werden.

Chapeau, darf man den Stadtvätern für diesen mutigen Schritt sagen, denn das ist genau das richtige Konzept um aus der gegenwärtigen Wirtschaftkrise zu finden. Wo Kredite für den Steuerzahler zum Nulltarif gewährt werden ist kräftiges Zupacken angesagt um die städtische Infrastruktur zu erneuern, zu sanieren und zu verbessern, was die Attraktivität der Stadt erhöht. Nicht ängstliche Starren auf Schuldenbremse und ausgeglichene Haushalte ist jetzt angesagt, das sind Rezepte der Gestrigen, sondern modernes innovatives und nachhaltiges Wirtschaften im Interesse auch der kommenden Generationen.

uk 20.2.2021


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Straßenbauunternehmen der BAUINDUSTRIE fordern Abkehr von Vergabepraxis der Vergangenheit - stattdessen verstärkte Fokussierung auf Wertungskriterien


Mit Übernahme der Bau-, Erhaltungs- und Verwaltungsverantwortung über die Bundesautobahnen durch die Autobahn GmbH am 1. Januar 2021 ergibt sich die große Chance, zukünftige Vergaben im Bundesautobahnbau nicht allein vom Angebotsmerkmal des Preises abhängig zu machen.

"Wenn wir Qualität im Straßenbau fördern, wenn wir unserer Verantwortung gegenüber Klimaschutz und Gesellschaft gerecht werden wollen, ist ein Festhalten am alleinigen Vergabemerkmal des niedrigsten Preises einfach nicht mehr zeitgemäß. Wir haben mit dem neuen Player der Autobahn GmbH jetzt die Gelegenheit richtungsweisende Pflöcke zu setzen, so dass der Autobahnbau den Ansprüchen der Zukunft, die uns durch Politik, Auftragsverwaltung und Gesellschaft zu Recht gesetzt werden, gerecht wird", sagt Ralf Schär, Vorsitzender des Vorstands der BFA Straßenbau der BAUINDUSTRIE.

Die deutschen Straßenbauunternehmen der BAUINDUSTRIE fordern deswegen eine Abkehr von der Vergabepraxis der Vergangenheit und wünschen sich eine verstärkte Fokussierung auf Wertungskriterien, die neben dem Preis die Vergabe maßgeblich mitbestimmen. Dem Wunsch der Autobahn GmbH Rechnung tragend, die Verfügbarkeit für den Nutzer zu verbessern, Qualität zu erhöhen und Umweltschutz gerecht zu werden, schlagen die Unternehmen daher vor, zukünftig die Bauzeit und plausible Bauablaufplanungen in die Angebotsbewertung einzubeziehen. Gleiches gilt vor dem Hintergrund der Debatte um Klimaschutz und Nachhaltigkeit, für Kriterien, die bspw. die Länge von Transportwegen von Baustoffen oder auch die Verwendung von RC-Baustoffen berücksichtigen. Die Unternehmen der Bundesfachabteilung (BFA) Straßenbau im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie sind sich darüber hinaus ihrer sozialen Verantwortung genauso bewusst, wie über die Sicherung von ausreichenden Fachkräften, weswegen insbesondere auch die Fachkräfteausbildung der Bieter in die Angebotsbewertung einfließen sollte. Gleiches gilt für Zertifizierungssysteme, die Qualitäts-, Umwelt- und Arbeitssicherheitsbewusstsein der Unternehmen fördern und fordern. Die in Deutschland vorhandenen und anerkannten Zertifizierungen stellen die Qualität der hergestellten Leistungen sicher. Diese sollten für alle Wettbewerber verpflichtend sein.

Im Internet auch mit Positionspapier "Wertungskriterium Technischer Wert" der BFA Straßenbau abrufbar: bauindustrie.de/presse


Quelle: Presseportal Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. 16.2.2021



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ÖBB Postbus entscheidet sich für Solaris als Lieferanten von bis zu 182 Bussen


Bolechowo: Solaris Bus & Coach unterschrieb kürzlich drei Rahmenverträge für die ausschließliche Lieferung von bis zu 182 Bussen für Einsatzgebiete in ganz Österreich. Die Österreichische Postbus AG entschied sich für Solaris als potenziellen Lieferanten von sowohl emissionsfreien als auch konventionell angetriebenen Fahrzeugen. Gemäß den unterzeichneten Rahmenverträgen können bis zu 40 Wasserstoffbusse und 142 Dieselbusse unterschiedlicher Längen in den Jahren 2021-2023 abgerufen werden.

Solaris und die Österreichische Postbus AG, größtes Busunternehmen Österreichs sowie Marktführer im regionalen Buslinienverkehr, unterschrieben kürzlich drei Rahmenverträge über die Lieferung von bis zu 182 Bussen. Die Verträge sollen in den Jahren 2021-2023 realisiert werden. Unter den Bussen, die der Kunde anzuschaffen plant, befinden sich bis zu 40 emissionsfreie Urbino 12 hydrogen. Dieses umweltfreundliche und hochmoderne Modell wird in letzter Zeit immer beliebter unter europäischen Verkehrsbetreibern. Die restlichen Fahrzeuge werden mit Antrieben ausgestattet, die die strenge Abgasnorm Euro 6 erfüllen. Darunter werden sich bis zu 45 Urbino 18, bis zu 60 Urbino 12 und bis zu 17 Urbino 8,9 LE Einheiten befinden.

Die im Rahmenvertrag angebotenen Wasserstoffbusse von Solaris sind die innovativsten Fahrzeuge des Herstellers. Ihre Qualitäten wie äußerst leiser Betrieb, niedrige Vibrationen und vor allem keine lokalen Schadstoffemissionen werden zu mehr Fahrkomfort der Fahrgäste in Österreich beitragen. Die Energie, mit der die Busse angetrieben werden, wird in den 70 kW starken Brennstoffzellen hergestellt. Der Strom wird in einer umgekehrten Elektrolyse erzeugt und dann dem Antrieb direkt zugeführt. Der Antrieb besteht aus einer Achse mit E-Motoren. Die einzigen Nebenprodukte dieses Prozesses sind Wärme und Wasserdampf. Darüber hinaus wird jedes der bestellten Fahrzeuge mit einer Solaris High Power-Batterie ausgestattet. Der für den Antrieb notwendige Wasserstoff wird gasförmig in Tanks mit einer Gesamtkapazität von 1560 l gespeichert, die auf dem Dach platziert sind.

Die Rahmenverträge sehen auch die Beschaffung der Urbino vor, die mit den Euro 6-Motoren ausgestattet werden. Die größten, 18 Meter langen Busse werden eine Türanordnung 2-2-2-0 besitzen. Dank dieser werden mindestens 140 Fahrgäste zügig in den Bus einsteigen können. Davon werden 51 auf Sitzplätzen reisen. Die Solaris Urbino 12 bieten für 37 Personen, während die Urbino 8,9 LE - für 26 Passagiere einen Sitzplatz. Sowohl die Gelenk- als auch die Solobusse werden mit 270 kW starken Motoren angetrieben, während das kürzere Modell - mit Motoren mit einer Leistung von 204 kW. Alle bestellten emissionsarmen Fahrzeuge werden zudem über sämtliche Annehmlichkeiten verfügen wie die Wasserstoffbusse aus dem Rahmenvertrag.

Das Unternehmen Solaris ist in Österreich seit 2003 vertreten und inzwischen hat es dorthin fast 400 Busse in 40 Städte geliefert. 53 davon verkehren jeden Tag in der Stadt Wien und ihrer Umgebung, darunter auch auf speziellen Linien, die Fahrgäste zum größten Flughafen Österreichs bringen. Die Wasserstoffbusse von Solaris gewinnen jedoch immer mehr neue Kunden, nicht nur in Österreich. Seit der Premiere des Urbino 12 hydrogen im Juni 2019 sicherte sich Solaris bereits Aufträge aus den Niederlanden, Deutschland, Italien und Schweden über insgesamt 69 Fahrzeuge.

Quelle: newstix -Das ÖPV-Informationsportal  9.2.2021


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Verdoppelung der Mittel für Zugänge von Unternehmen zum Schienennetz


Das BMVI verstärkt seine Maßnahmen für bessere Zugänge von Unternehmen zum Schienennetz. Sie erhalten dadurch mehr Anreize, ihre Waren und Produkte auf der umweltfreundlichen Schiene zu versenden.

Ziel des BMVI ist, bis 2030 den Anteil des Güterverkehrs auf der Schiene auf mindestens 25 Prozent erhöhen.

1. Mehr Mittel für private Investitionen in Anschlüsse

Das BMVI erhöht die Mittel für private Investitionen in Anschlüsse. Mit einem Bundesförderprogramm werden ab 1.3.2021 bis zu 50 Prozent der Kosten für Neu- und Ausbau, die Reaktivierung und den Erhalt bestehender Zugänge übernommen. Ab 2021 stehen jährlich 34 Mio. Euro zur Verfügung. Das ist mehr als eine Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahr. Ab 2024 werden die Mittel auf 49 Mio. Euro weiter erhöht. Gesamtumfang des Programms: 200 Millionen Euro für fünf Jahre.

2. Schneller Planen

Das BMVI will private Investitionen in neue Zugänge beschleunigen - durch schnellere Planungen. Dafür hat der Deutsche Bundestag auf Vorschlag des BMVI und der Länder bereits im Herbst 2020 die Voraussetzungen geschaffen: Für Gleisanschlüsse bis 2 000 Meter und für die Anbindungen von Industrie- und Gewerbegebieten bis 3 000 Meter muss in der Regel kein Planfeststellungsverfahren mehr durchgeführt werden.

3. Faire Kostenteilung

Die Anbindung privater Schienenanschlüsse an das Schienennetz erfolgt über eine Weiche. Deren Kosten u.a. für Betrieb und Ersatzneubau werden von den Infrastrukturunternehmen (z.B. DB Netz) zunehmend allein auf die privaten Investoren übertragen. Um Investitionshemmnisse zu beseitigen, will das BMVI eine faire Kostenverteilung: Beide Seiten sollten sich angemessen an den Kosten beteiligen. Dafür wird eine rechtliche Klarstellung im Allgemeinen Eisenbahngesetz angestrebt. Zur finanziellen Unterstützung fördert das BMVI mit dem Bundesförderprogramm ab dem 1.3.2021 anteilig auch den Austausch alter Weichen.

4. Mehr Güterbahnhöfe in Städten und Gemeinden

Ziel ist, dass mehr in kleinere und mittlere Güterbahnhöfe investiert wird. Dafür weitet das BMVI ab 1.3.2021 das Bundesförderprogramm aus und ermöglicht eine Förderung von bis zu 80 Prozent der Investitionskosten in multifunktionale Umschlagpunkte. Zu diesen können die Unternehmen dann ihre Waren transportieren und dort gebündelt auf die Schiene verladen. Davon profitiert insbesondere der ländliche Raum.

5. Industrie- und Gewerbegebiete anbinden

Beim Bau eines Industrie- und Gewerbegebiets soll vor Ort der Anschluss an das Schienennetz bereits mitgedacht und mitgeplant werden. Vorhandene Anschlüsse, die brachliegen, sollen reaktiviert werden. So können Verkehre gebündelt und Waren von verschiedenen Unternehmen gemeinschaftlich auf die Schiene gebracht werden. Investitionen in solche Anschlüsse von Unternehmen in privater Rechtsform werden ab dem 1.3.2021 durch den Bund mit bis zu 50 Prozent unterstützt.


Quelle: Pressemitteilung BMVI vom 5.2.2021



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Stuttgarter Strassenbahnen SSB investieren 2021 131,6 Millionen Euro


Stuttgarter Strassenbahnen SSB  investieren 2021 131,6 Millionen Euro
Um 8,9 Millionen Euro steigern die SSB ihre Investitionen im kommenden Jahr wie aus dem Wirtschaftsplan, veröffentlicht im Stuttgarter Amtsblatt am 10.12.2020 hervorgeht. Davon fließen 43,2 % , gleich  55,67 Millionen Euro in die Infrastruktur und 41,46 Millionen in den Fahrzeugbestand. Die Stadt Stuttgart wird von 2020 bis 2024 insgesamt 120 Millionen Zuschuss  für die Grunderneuerung des Stadtbahnsystems liefern.

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Baden-Württemberg fördert Breitbandausbau 2020 mit 427,7 Millionen Euro für 488 Projekte


Digitalisierungsminister Thomas Strobl hat Breitbandförderbescheide über rund 42,8 Millionen Euro übergeben. Gefördert werden weitere 28 Breitbandprojekte in zwölf Landkreisen. Damit hat das Land im Jahr 2020 insgesamt 427,5 Millionen Euro Fördermittel für 488 Projekte bewilligt.

„2020 war ein Turbo-Ausbaujahr für unsere Kommunen. Im Jahr 2020 wurden 427,5 Millionen Euro Fördermittel bewilligt. Das sind annähernd so viele Mittel, wie in den vier Jahren zuvor zusammengenommen. Wir haben in diesem Jahr 488 Breitbandprojekte gefördert. Auf diese Bilanz können wir stolz sein. Wir sorgen mit unserer Förderung dafür, dass möglichst schnell das beste Internet zu allen Menschen im ganzen Land gebracht werden kann“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl anlässlich der Übergabe von Förderbescheiden. Die Übergabe fand Corona-bedingt als Videokonferenz statt. 

In der Übergaberunde wurden 28 Breitbandprojekte in zwölf Landkreisen mit insgesamt 42,8 Millionen Euro gefördert. Weiterhin hoch ist der Anteil der Mittel, mit dem Baden-Württemberg das Breitbandförderprogramm des Bundes kofinanziert. Durch die Kombination der beiden Programme können die Kommunen eine Zuschussquote von 90 Prozent der förderfähigen Kosten erreichen. 20 der neu geförderten Projekte profitieren aktuell von dieser Möglichkeit in Höhe von insgesamt 38,4 Millionen Euro.

Viele Schulen, Gewerbegebiete und Krankenhäuser erhielten Breitbandanschlüsse

„Es freut mich besonders, dass wir bei der letzten Übergabe von Breitbandförderbescheiden dieses Jahres wieder viele Schulen, Gewerbegebiete und Krankenhäuser mit gigabitfähigen Anschlüssen versorgen können. Zudem erhalten wieder Tausende Bürgerinnen und Bürger einen direkten Hausanschluss an das Netz der Zukunft. Wichtig ist, dass wir Städte und den Ländlichen Raum gleichbehandeln. Unser Ziel ist es, überall Zugang zur Breibandversorgung zu erhalten, egal wo jemand wohnt und arbeitet. Erst kürzlich hat die kleinste Gemeinde in Baden-Württemberg, hoch oben im Schwarzwald gelegen, mit unserer Unterstützung ihr Breitbandnetz in Betrieb nehmen können. Bis zum Ende der aktuellen Wahlperiode im nächsten Jahr werden wir mehr als einer Milliarde Euro landesweit investieren“, erklärte Minister Thomas Strobl.

Der größte Zuwendungsempfänger im Dezember ist der Zweckverband Breitband Landkreis Schwäbisch Hall. Mit der Landes-Kofinanzierung zur Bundesförderung erhält der Zweckverband sechs Zuwendungsbescheide mit einem Gesamtfördervolumen in Höhe von 20,38 Millionen Euro. Im Betreibermodell baut der Landkreis in sechs Kommunen (Wolpertshausen, Rosengarten, Stimpfach, Mainhardt, Frankenhardt und Fichtenau) die weißen Flecken, Schulen und teilweise Gewerbegebiete aus. Davon profitieren laut eigenen Angaben 1.943 Teilnehmer.

Weiße Flecken werden beseitigt

Die Gemeinde Uttenweiler im Landkreis Biberach erhält drei Zuwendungsbescheide in Höhe von 2,17 Mio. Euro. Die Gemeinde beseitigt sämtliche weiße Flecken (103 Teilnehmerinnen und Teilnehmer) auf dem Gemarkungsgebiet und schließt zusätzlich 32 Gewerbebetriebe an das Glasfasernetz an. Weiterhin nutzt die Gemeinde Mitverlegungsmöglichkeiten, um wirtschaftlich und sparsam Breitbandinfrastruktur zu verlegen.

Die Stadt Murrhardt erhält einen Änderungsbescheid des Landes im Zusammenhang mit der endgültigen Bewilligung durch den Bund. Die Stadt erhielt mit der Umstellung der Förderrichtlinie die Möglichkeit, ihr Projekt auf Gigabitnetze (von FTTC-Technologie auf FTTB-Technologie) umzustellen. Nach Ende der Maßnahmen werden 3.773 Haushalte, 573 Unternehmen sowie 14 Schulen im Projektgebiet mit gigabitfähigen Netzen versorgt sein. Hierfür sind 127 Kilometer Tiefbau, 1.011 Kilometer Glasfaser und 199 Kilometer Leerrohre vorgesehen. Das Vorhaben wird über das Wirtschaftlichkeitslückenmodell realisiert. Die Deutsche Telekom baut und betreibt das Netz.

Eine Übersicht über die aktuell geförderten Vorhaben sehen Sie unten

Quelle: newsletter@baden-wuerttemberg.de  8.12.2020



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40 Millionen Euro Sofortprogramm für Auffrischung 170 Bahnhöfen


Das Bundesministerium für Verkehr und digitale
Infrastruktur (BMVI) und die Deutsche Bahn starteten
im August ein Sofortprogramm für attraktive
Bahnhöfe. Bundesweit werden rund 170 Bahnhöfe
aufgefrischt. Das Programm bringt zahlreiche
Verbesserungen für die Kunden und stützt zugleich
kleine und mittlere regionale Handwerksbetriebe
in ganz Deutschland. Das Besondere:
Die Maßnahmen müssen bis Ende des Jahres umgesetzt
werden.
Dafür stellt das BMVI der Deutschen Bahn 40 Millionen
Euro zur Verfügung. Die Mittel kommen
aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung
zur Stärkung der deutschen Wirtschaft und Bekämpfung
der Corona-Folgen.
Insgesamt sollen an den ausgewählten Bahnhöfen
ca. 400 Maßnahmen umgesetzt werden.
Mit dem Sofortprogramm werden unter anderem
folgende Arbeiten gefördert:
Ò Austausch von Wand-/Bodenbelägen,
Anstrich und Fassaden
Ò Erneuerung von Treppen, Zugängen,
Zäunen und Dächern
Ò Ergänzung von Sitz- und Wartemöglichkeiten
Ò Beseitigung von Graffiti und weiteren
Vandalismusschäden
Ò Erweiterung von Reisendeninformation
Ò Weiterer Ausbau der Barrierefreiheit
Ò Energetische Sanierung, wie Umrüstung
auf LED-Beleuchtung oder Austausch von
Heizungsanlagen
Reisende und Bahnhofsbesucher profitieren schon
ab Jahresende von höherer Aufenthaltsqualität,

besserer Reisendeninformation und Energiesparmaßnahmen.

Quelle: Stationsanzeiger  DB Station&Service AG November 2020


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Elektrifizierung von 600 Kilometer Schienenstrecken in Hessen geplant


Rund 600 Kilometer Schienenstrecken werden nach derzeitiger Planung in diesem und im nächsten Jahrzehnt in Hessen elektrifiziert. Bei 4 der mehr als 20 Strecken sind bereits Anträge gestellt, wie Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Donnerstag mitteilte. „Damit kommen wir dem Ziel einer umwelt- und klimafreundlichen Mobilität wieder ein Stück näher“, sagte der Minister.

Jeder dritte Schienenkilometer in Hessen ohne Oberleitung

Derzeit ist jeder dritte der knapp 2600 Schienenkilometer in Hessen ohne Oberleitung. Die Strecken sind zum weit überwiegenden Teil im Besitz der Deutschen Bahn; der Bund hat angekündigt, künftig mehr Geld für die Elektrifizierung zur Verfügung zu stellen. Bereits dem Bund gemeldet dafür sind die beiden Güterstrecken von Limburg zur rheinland-pfälzischen Landesgrenze bei Wilsenroth und von Heimboldshausen zur thüringischen Landesgrenze bei Heringen.

Abschnitt Friedrichsdorf-Usingen soll bis Ende 2023 elektrifiziert sein

Nicht nur angemeldet, sondern bereits in verschiedenen Stadien der Planung sind die Elektrifizierung und der Ausbau der Nahverkehrsstrecken von Friedrichsdorf nach Brandoberndorf (Taunusbahn) und von Bad Vilbel nach Glauburg-Stockheim (Niddertalbahn).  Bei der Niddertalbahn wird in Kürze die Planungsvereinbarung unterzeichnet, bei der Taunusbahn steht die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens unmittelbar bevor. Der Abschnitt Friedrichsdorf-Usingen soll bereits Ende 2023 fertiggestellt sein. Schon ein Jahr früher sollen im 75 km langen Taunusnetz – das auch die Strecken von Frankfurt-Höchst nach Königstein, von Frankfurt-Höchst nach Bad Soden und von Friedrichsdorf nach Friedberg umfasst – Züge mit Brennstoffzellen-Antrieb das Dieselzeitalter beenden.

Weitere Planungen

Welche weiteren Strecken elektrifiziert oder mit Fahrzeugen alternativer Antriebstechnik befahren werden sollen, entscheiden die Kommunen und ihre Nahverkehrsorganisationen im Rahmen der gerade laufenden Aufstellung ihrer Nahverkehrspläne. In der Diskussion sind u.a. die Strecke Volkmarsen-Obervellmar und die Dreieichbahn im südlichen Rhein-Main-Gebiet.

„Das Land wird diese Vorhaben unter Einbeziehung der entsprechenden Bundesprogramme begleiten und nach Kräften unterstützen – überall wo erforderlich, auch finanziell“, sagte Verkehrsminister Al-Wazir. „Eine zukunftsfähige Mobilität bedarf einer modernen Schieneninfrastruktur.“


Quelle: 19.11.2020 Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen



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Perspektiven und Trends am Bau 2020/21


Ein spannendes Whitepaper zu den Perspektiven und Trends der Bauwirtschaft im Rahmen der gegenwärtigen Coronakrise hat BauInfoConsult dieser Tage veröffentlicht, welches jedem Akteur dieser Branche empfohlen wird, dieses zu lesen, denn hier sind die Umsatzerwartungen von der diversen Player transparent aufgelistet und auch die Trends zu welchen sich die Branche entwickelt aufgezeigt.

Dieses Papier empfehlen wir gerne unseren Lesern und bieten es hier zum Download an.




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