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Weitere elf Förderverträge für Polens Verkehrsinfrastruktur

In Polen sind kurz vor Jahresende Förderverträge im Wert von 4,5 Mrd. PLN (1,05 Mrd. EUR) für elf Infrastrukturprojekte mit einem Gesamtvolumen von 8 Mrd. PLN (1,86 Mrd. EUR) unterzeichnet worden.

Nach Informationen des Zentrums für EU-geförderte Verkehrsprojekte CUPT betreffen allein sieben der elf Projekte die Sanierung und Modernisierung von Bahnhöfen der Staatsbahn PKP. In den Genuss der Fördermittel in Höhe von mehr als 412 Mio. PLN (96 Mio. EUR) kommen unter anderem die Bahnhöfe Gdańsk Główny, Gdańsk Oliwa, Gdańsk Wrzeszcz, Pruszcz Gdański, Tczew, Babimost, Gorzów Wielkopolski, Rzepin, Sulechów, Świebodzin, Nowy Tomyśl, Opalenica, Rzeszów Główny, Sędziszów Małopolski und Stalowa Wola Rozwadów.

Das finanziell umfangreichste Einzelprojekt ist hingegen die Sanierung der Bahnmagistrale C-E 65 von Chorzów Batory über Tarnowskie Góry, Karsznice, Inowrocław und Bydgoszcz nach Maksymilianowo, bei dem die EU 3 Mrd. PLN (707 Mio. EUR) der auf 5,2 Mrd. PLN (1,2 Mrd. EUR) veranschlagten Gesamtkosten tragen wird. Hier sollen fast 215 km Strecke saniert werden, wovon 179 km zum TEN-T-Netz gehören. Zweitgrößtes Projekt ist der Bau der Schnellstraße S7 auf dem Abschnitt Warschau-Grójec, den die EU mit 542 Mio. PLN (126 Mio. EUR) bezuschussen wird, was rund einem Drittel der veranschlagten Kosten entspricht.

Der Hafen Gdynia erhält 273 Mio. PLN (63,5 Mio. EUR) und damit rund die Hälfte der veranschlagten Mittel für den Ausbau der Fahrrinne zum Hafen und der Hafenbecken sowie zur Modernisierung von Kaianlagen. Elftes und letztes Projekt ist die Modernisierung der Bahnsteiganlagen am Bahnhof Rzeszów und der Neubau des Haltepunkts Rzeszów West durch die Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK. Die bewilligten Fördermittel liegen hier bei 166 Mio. PLN (39 Mio. EUR), das Gesamtvolumen bei 267 Mio. PLN (62,2 Mio. EUR).

Quelle: nov-ost.info 4.1.2019





Leipzig 07.01.2019
Strassenbauportal, Schienenverkehrsportal, Infrastruktur Schienenverkehr

 

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