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Neue Infos im Auftragsvergabemonitor

 

 

Chinesen im Rennen um Krakauer Nordring vorn


Ein chinesisch-polnisches Konsortium hat in der Ausschreibung zum Bau des Krakauer Nordrings (Schnellstraße S52) den Zuschlag erhalten.

Wie die Straßenbaudirektion GDDKiA am Donnerstag bekannt gab, erhielten Stecol und Polbud-Pomorze die höchste Bewertung von 95 Punkten bei einem Angebotspreis von 1,29 Mrd. PLN (294 Mio. EUR), der knapp unter dem Kostenvoranschlag von 1,34 Mrd. PLN (305 Mio. EUR) blieb. Zweitplatziert ist die türkische Gülermak im Konsortium mit Mosty-Łódź mit 92,2 Punkten und einem Preis von 1,428 Mrd. PLN (325 Mio. EUR), auf Rang drei folgen Budimex und Strabag mit 90,6 Punkten und einem Preis von 1,471 Mrd. PLN (335 Mio. EUR), weitere Angebote liegen von Salini Impregilo (1,52 Mrd. PLN), Toto Costruzioni Generali (1,54 Mrd. PLN), Astaldi (1,57 Mrd. PLN), Intercor (1,58 Mrd. PLN) und Porr (1,81 Mrd. PLN) vor.

Der Auftrag betrifft den Bau der sechsspurigen S52 auf rund 12,5 km Länge zwischen der Anschlussstelle Modlnica und dem Kreuz Mistrzejowice mit der S7. Die S52 wird alle Ausfallstraßen im Norden Krakaus (A4, DK 79, DK 94, S7) miteinander verbinden. Sie erhält vier Anschlussstellen, unterwegs entstehen drei Tunnel mit 1,6 km Gesamtlänge. Außerdem müssen 27 Brücken und rund 20 km Zufahrtsstraßen errichtet werden. Die Fertigstellung ist den derzeitigen Planungen zufolge für Ende 2023 vorgesehen. 


Quelle: nov-ost.info  6.7.2018


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Zahlreiche Einsprüche in Metro-Ausschreibung


In der Ausschreibung der Warschauer Metro zur Lieferung von 45 neuen Zügen sind nach der Zuschlagserteilung an Škoda erwartungsgemäß zahlreiche Einsprüche eingegangen – überraschenderweise auch von Škoda selbst.

Polnischen Medienberichten zufolge haben bis zum Ablauf der Frist am Montag (2. Juli) alle Bieter mit Ausnahme von CAF Einspruch gegen die Bewertung der jeweils anderen Angebote eingereicht. Alstom sowie Siemens/Newag konzentrieren sich dabei auf die von Škoda und Stadler angebotenen Wartungsintervalle, die unrealistisch und ausschließlich auf die Erzielung einer möglichst hohen Punktzahl ausgelegt seien. Gleiches wirft auch Škoda den Konkurrenten vor und fordert deren Ausschluss aus dem Verfahren. Siemens und Newag äußern zudem Zweifel am von Škoda, Stadler und Alstom angegebenen Energieverbrauch, Stadler wiederum bemängelt ebenfalls nicht ausschreibungskonforme Wartungsintervalle im Angebot der Tschechen sowie mehrere formale Fehler.

Aufgrund der Flut von Einsprüchen ist mit einer schnellen Entscheidung in dem Verfahren nicht zu rechnen. Škoda hatte im Juni mit dem günstigsten Preis von 1,308 Mrd. PLN (309 Mio. EUR) netto und 97,62 Punkten den Zuschlag für die Lieferung erhalten. Stadler kam auf 87,85 Punkte und will die Züge für 1,346 Mrd. PLN (318 Mio. EUR) liefern, CAF liegt mit 1,422 Mrd. PLN (336 Mio. EUR) und 75,95 Punkten knapp vor Siemens/Newag mit 1,799 Mrd. PLN (424 Mio. EUR) und 75,75 Punkten. Alstom Konstal war mit 1,461 Mrd. PLN (345 Mio. EUR) zwar deutlich günstiger als Siemens/Newag, erhielt beim Kriterium Energieverbrauch aber null Punkte und damit die mit 63,07 geringste Gesamtpunktzahl.

Quelle: nov-ost.info 6.7.2018


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E-Busse aus Wrocław für Göteborg


Das polnische Buswerk von Volvo in Wrocław verzeichnet einen weiteren Großauftrag zur Lieferung von Elektrobussen

Wie das Unternehmen bekannt gab, hat das im schwedischen Göteborgaktieve Unternehmen GS Buss 30 E-Busse der Baureihe Volvo 7900 Electric bestellt. Damit handelt es sich um den bislang größten Einzelauftrag für diesen Bustyp, die Lieferung ist für das dritte Quartal 2019 vorgesehen. Göteborg hat sich das Ziel gesetzt, bis 2020 95% des städtischen Nahverkehrs auf der Basis erneuerbarer Energiequellen zu betreiben und die CO2-Emissionen um 80% zu senken

Quelle: nov-ost.info 9.7.2018


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Strabag und Swietelsky sanieren Bahnstrecken in Siebenbürgen


Das von den österreichischen Baukonzernen Strabag und Swietelsky gebildete Konsortium BRASIG hat in Rumänien den Zuschlag für die Modernisierung von zwei Abschnitten der Bahnverbindung von Braşov nach Sighişoara erhalten.
 
Laut Pressemitteilung der rumänischen Staatsbahn CFR handelt es sich um die Abschnitte Braşov – Apaţa und Caţa – Sighişoara mit einer Gesamtlänge von 86 km. Das Nettoauftragsvolumen beläuft sich auf insgesamt 3,143 Mrd. RON (673,5 Mio. EUR). Der Abschluss der Modernisierungsarbeiten ist innerhalb von 48 Monaten vorgesehen. Auf den modernisierten Streckenabschnitten sollen künftig Höchstgeschwindigkeiten von 160 km/h im Personenverkehr und 120 km/h im Güterverkehr erreicht werden.
 
Die Strecke Brașov – Sighișoara ist Teil der Bahnverbindung von Constanţa am Schwarzen Meer über Bukarest nach Arad und Ungarn.

Quelle: nov-ost.info 9.7.2018


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Enefit Green plant Windpark in Finnland


Das zum staatlichen estnischen Energiekonzern Eesti Energia (EE) gehörende Unternehmen Enefit Green plant die Entwicklung eines großen Windparks in Finnland.
 
Wie das Unternehmen mitteilt, wurde dazu eine erste Vereinbarung mit dem für Naturressourcen zuständigen finnischen Staatsunternehmen Metsähallitus unterzeichnet. Das Dokument betrifft die Bereitstellung geeigneter Flächen für den künftigen Windpark Tolpanvaara in Nordfinnland. Auf dem östlich von Oulu gelegenen Areal könnte nach der Genehmigung der Entwurfsplanung in ein bis anderthalb Jahren die konkrete Umsetzung des Projekts beginnen. Vorgesehen ist die Entwicklung eines Windparks mit einer installierten Leistung von bis zu 100 MW. Die erforderlichen Investitionen werden derzeit mit 100-150 Mio. EUR veranschlagt.
 
Eesti Energia ist seit Anfang dieses Jahres am finnischen Markt im Stromhandel aktiv.

Quelle: nov-ost.info 9.7.2018


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Konzession für neuen Solarpark in der Herzegowina ausgeschrieben


Die Regierung der bosnischen Republika Srpska (RS) hat eine Konzession für die Entwicklung und den Betrieb eines neuen Solarparks bei Ljubinje in der Herzegowina ausgeschrieben.
 
Laut der vom Industrie- und Energieministerium in Banja Luka veröffentlichen Ankündigung soll dort auf einem 80 ha großen Areal eine Anlage mit einer Gesamtleistung von 65 MW und einer jährlichen Stromproduktion von 104 GWh entstehen. Vorgesehen ist die Installation von 260.000 Photovoltaik-Modulen à 250 W. Die erforderlichen Investitionen werden in der Ankündigung mit rund 150 Mio. BAM (76,7 Mio. EUR) beziffert. Angebote für die für einen Zeitraum von 50 Jahren zu vergebende Konzession können bis zum 27. Juli dieses Jahres eingereicht werden.
 
Medienberichten zufolge sollen bereits drei Unternehmen aus Österreich, der Türkei und China Interesse an dem Projekt bekundet haben.

Quelle: nov-ost.info 9.7.2018


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EU-Fördermittel für S17 bewilligt


Die EU-Kommission hat am 5. Juli die Zahlung von Fördermitteln für den Bau der Schnellstraße S17 von Warschau nach Lublin bewilligt.

Nach Angaben des polnischen Ministeriums für Investitionen und Entwicklung werden die Mittel in Höhe von 618,5 Mio. PLN (142 Mio. EUR) für den Bau des knapp 37 km langen Abschnitts vom Kreuz Lubelska (Anschluss an den Warschauer Südring S2) bis Garwolin gezahlt. Die Gesamtkosten sind mit 1,25 Mrd. PLN (287 Mio. EUR) veranschlagt. Ende 2017 hatte die EU bereits die Zahlung von 1,2 Mrd. PLN (282 Mio. EUR) für den S17-Abschnitt Garwolin-Kurów bewilligt.

Die Verträge zum Bau des Abschnitts Lubelska-Garwolin wurden im Januar 2016 unterzeichnet. Dabei errichtet Strabag den 15,2 km langen Abschnitt Lubelska-Kołbiel für 370,5 Mio. PLN (83 Mio. EUR) und die 8,7 km lange Umgehungsstraße für Kołbiel für 25,5 Mio. PLN (50,5 Mio. EUR). Den dritten Abschnitt von Kołbiel bis Garwolin (13 km) baut Budimex für 290 Mio. PLN (65 Mio. EUR)

Quelle: nov-ost.info 10.7.2018


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Balticon schreibt Bau von KV-Terminal in Gdańsk aus


Das polnische Containerspeditions- und –vermietungsunternehmen Balticon hat den Bau eines Straße-Schiene-Kombiverkehrsterminals in Gdańsk ausgeschrieben.

Der Ankündigung zufolge sind für den 17. Juli und 19. Juli Ortstermine mit potenziellen Interessenten vereinbar. Die Frist für Fragen zur Ausschreibung läuft bis 25. Juli, die Angebotsfrist endet am 6. August.

Für den Bau des Terminals ist ein 6 Hektar großes Areal zwischen der Straße Ku Ujściu und der Bahnlinie 226 im direkten Hinterland des Containerterminals DCT und des Nordhafens vorgesehen. Die geplanten Arbeiten umfassen den Bau der Terminalfläche und der Infrastruktur für Wasser und Abwasser, Stromversorgung und Beleuchtung. Balticon will den aus EU-Mitteln kofinanzierten Auftrag vorbehaltlich des Erhalts der Baugenehmigung bereits im August unterzeichnen, die Fertigstellung des Terminals ist für Mai 2021 geplant.

Quelle: nov-ost.info 10.7.2018


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Bezirk Ústí sucht neue Betreiber für drei Bahnstrecken


Der Bezirk Ústí sucht ab Dezember 2019 einen neuen Betreiber für drei Bahnstrecken.

Bemerkenswert ist, dass dies nicht auf Basis eines Bieterverfahrens erfolgt. Der Bezirk hatte dagegen alle Firmen mit Bahnlizenz in Tschechien aufgefordert, ein Angebot abzugeben. Offiziell handelt es sich aber um eine direkte Auftragsvergabe, die anders als das Ergebnis eines Bieterverfahrens nicht angefochten werden kann.

Laut dem Branchenserver zdopravy.cz gibt es vier Interessenten: die Staatsbahn České dráhy (ČD), sowie die privaten Unternehmen RegioJet, Leo Express und Arriva. Sie bewerben sich um die Strecken Děčín-Ústí nad Labem-Střekov entlang des rechten Elbufers, Ústí nad Labem-Bílina über Úpořiny sowie Most-´atec. Alle Strecken werden derzeit von ČD befahren. Allerdings setzt die Staatsbahn bisher nur Dieseltriebwagen ein. Der Bezirk fordert aber von einem neuen Betreiber den Einsatz von Elektrozügen, denn alle drei Strecken sind komplett elektrifiziert. Begründet wird die Vorgabe mit den schlechten Luftbedingungen in der Region.

Die vier Interessenten haben zwar alle bestätigt, ein Angebot eingereicht zu haben. Nur Arriva äußerte sich aber bereits, welche Züge eingesetzt werden sollen. Demnach hat Arriva eine Vorvereinbarung mit Škoda Transportation über den Kauf von Zügen der Reihe RegioPanter unterzeichnet. Gefordert ist die Anschaffung von sieben kleineren Zügen für 100 Reisende.

Weitere Bedingungen sind Niederflurfahrzeuge mit Klimaanlage sowie Fahrrad- und Kinderwagenabteilen. Die neuen Verträge sollen auf zehn Jahre abgeschlossen werden, gerechnet wird mit einer Erhöhung des Angebots auf rund 150.000 Reisekilometer pro Jahr. Die Züge würden also auf allen Verbindungen häufiger verkehren.

Quelle: nov-ost.info  10.7.2018


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Chinesen modernisieren weitere Bahnstrecken in Serbien


Die serbische Infrastrukturministerin Zorana Mihajlović hat auf dem CEE-China-Gipfel 16+1 in Sofia mit den chinesischen Unternehmen CRI und CCCC einen Vertrag über die umfassende Modernisierung der Bahnstrecke Novi Sad – Subotica unterzeichnet.
 
Wie die serbische Staatsbahn ´eleznice Srbije (´S) mitteilt, beläuft sich das finanzielle Volumen des Vertrags auf 943 Mio. EUR. Die Modernisierung der 108,1 km langen Strecke Novi Sad – Subotica erfolgt im Rahmen des Ausbaus der Bahnverbindung von Belgrad nach Budapest für eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 160 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 200 km/h auf einigen Teilstücken. Der Aussendung zufolge planen CRI (China Railway International) und CCCC (China Communications Construction Company) den Beginn der Bauarbeiten im kommenden Jahr.
 
Im Rahmen des Ausbaus der Verbindung Belgrad – Budapest werden in Serbien von CRI/CCC bereits das Teilstück Beograd – Stara Pazova und von der russischen RZhD International das Teilstück Stara Pazova – Novi Sad modernisiert.
 
Ebenfalls auf dem 16+1-Gipfel in Sofia unterzeichnete Mihajlović mit der China Road and Bridge Corporation (CRBC) ein Memorandum über eine Zusammenarbeit bei der Modernisierung der Bahnverbindung von Belgrad ins südserbische Niš. Die Kosten für die geplante Modernisierung der 198 km langen Bahnstrecke werden von der ´S in einer aktuellen Mitteilung mit rund 600 Mio. EUR veranschlagt.

Quelle: nov-ost.info 10.7.2018


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