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Neue Infos im Auftragsvergabemonitor

 

 

Ausschreibungen für Polens Hafenbahnen: Auktionen wirken Wunder


In den fünf Ausschreibungen zur Sanierung, Modernisierung und Erweiterung der Eisenbahninfrastruktur in den polnischen Häfen Gdańsk, Gdynia und Szczecin-Świnoujście sind die ersten Würfel gefallen.
 
Wie die Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK bekannt gab, wurden im Ergebnis zusätzlicher elektronischer Auktionen die Zuschläge für die Projekte in Gdańsk vergeben. Verglichen mit den Ausschreibungsergebnissen konnten die Kosten allein hier um 235 Mio. PLN (55 EUR gedrückt werden, bei allen Projekten zusammen sind es fast 500 Mio. PLN (116 Mio. EUR). 

In der ersten Ausschreibung für den Danziger Hafen, bei der es um Arbeiten an den Linien 226 und 965 sowie an den Bahnhöfen Gdańsk Port Północny und Gdańsk Kanał Kaszubski geht, machte Intercor im Konsortium mit Torpol mit einem Angebot von 932,4 Mio. PLN (217 Mio. EUR) brutto das Rennen – nach Angeboten von 848,7 Mio. PLN in der ersten und 1,137 Mrd. PLN in der zweiten Ausschreibung. Bestbieter der zweiten Ausschreibung war ursprünglich Budimex mit 941,6 Mio. PLN. Dasselbe Konsortium setzte sich auch in der zweiten Danziger Ausschreibung durch, bei der es um Arbeiten an den Linien 227/249 und 722 sowie am Bahnhof Gdańsk Zaspa Towarowa geht . Hier liegt der im Ergebnis der elektronischen Auktion ermittelte Preis bei 482 Mio. PLN (112 Mio. EUR) brutto und damit noch um 30 Mio. PLN unter dem Bestgebot in der zweiten Ausschreibung, das die chinesische China Civil Engineering Construction Corporation eingereicht hatte.

Bei der Ausschreibung der Arbeiten im Hafen Gdynia hat die PKP PLK nach der bereits im Januar durchgeführten Auktion bisher nur bekannt gegeben, dass das Angebot von Budimex am besten bewertet worden sei, den Zuschlag aber noch nicht offiziell erteilt. Das Angebot belief sich dabei auf 1,83 Mrd. PLN (425 Mio. EUR), das waren 130 Mio. PLN weniger als einen Monat zuvor in der Ausschreibung angeboten.

Auch bei der Ausschreibung zur Ertüchtigung der Bahnanlagen in den Häfen Szczecin und Świnoujście konnte im Ergebnis der Auktion ein günstigerer Preis erzielt werden. Das beste Angebot für das Los 1 im Hafen Szczecin legte hier erneut Torpol vor. Mit 1,152 Mrd. PLN (267,8 Mio. EUR) unterbot das Unternehmen sein eigenes Ausschreibungsangebot um 110 Mio. PLN. Bei Los 2 im Hafen Świnoujście liegen die Auktionsergebnisse noch nicht vor, als Bestbieter in der Ausschreibung war vor einem Monat ein Konsortium von Strabag mit KZA mit 642 Mio. PLN (149 Mio. PLN) ermittelt worden.

Quelle: nov.ost.info  14.3.2019


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Neues Solarkraftwerk in Albanien geplant




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Knauf investiert in Surdulica


Der deutsche Dämmstoffhersteller Knauf Insulation plant den weiteren Ausbau seines Werks im südostserbischen Surdulica.
 
Laut Pressemitteilung des serbischen Tochterunternehmens sollen an dem Standort weitere Anlagen für die Produktion und Verarbeitung von Steinwolle errichtet werden. Vorgesehen ist dabei eine Steigerung der entsprechenden Kapazitäten um rund 20% auf insgesamt 55.000 Tonnen im Jahr. Der Abschluss des Projekts ist innerhalb von zwölf Monaten geplant, zum Investitionsvolumen machte Knauf keine Angaben. Der Aussendung zufolge können mit den neuen Kapazitäten der gesamte Bedarf in Serbien abgedeckt und die Exportvolumina gesteigert werden.
 

Der Knauf-Konzern hatte 2005 die Mehrheitsanteile am früheren Steinwollewerk Vunizol in Surdulica übernommen und seither über 30 Mio. EUR in die Entwicklung des Standorts investiert.

Quelle: nov-ost.info  14.3.2019


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Socar errichtet Ladestationen in der Schweiz


Der staatliche aserbaidschanische Öl- und Gaskonzern Socar gehört zu den Auftragnehmern für die Errichtung und den Betrieb von Ladestationen für Elektrofahrzeuge an schweizerischen Autobahnrastplätzen.

Wie das schweizerische Bundesamt für Strassen (ASTRA) bekannt gab, geht es um insgesamt 100 Stationen, die in fünf Paketen zu je 20 Rastplätzen vergeben wurden. Zu den fünf Auftragnehmern gehören neben Socar Energy Switzerland auch Gottardo Fastcharge, Groupe e, Fastned B.V. und Primeo Energie/Alpiq E-Mobility. Als Nächstes soll festgelegt werden, in welcher Reihenfolge die Umsetzung erfolgt, anschließend muss jeder Anbieter binnen eines Jahres mindestens fünf Rastplätze ausrüsten, binnen zehn Jahren müssen alle 100 Standorte damit ausgestattet sein.

Die Konzessionen haben eine Laufzeit von 30 Jahren, die Investitionen pro Standort liegen bei rund 0,5 Mio. CHF (0,44 Mio. EUR). Socar betreibt in der Schweiz an ihren elf Tankstellenstandorten bereits sieben Ladestationen für Elektrofahrzeuge und ist gleichzeitig der einzige herkömmliche Tankstellenbetreiber, der im Zuge dieses Verfahrens beauftragt wurde.

Quelle: nov-ost.info  13.3.2019


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Neues Solarthermiekraftwerk in Salaspils


Im lettischen Salaspils nahe der Hauptstadt Riga entsteht ein neues Solarthermiekraftwerk.

Wie die lokalen Behörden bekannt gaben, ist der Fernwärmeversorger Salaspils Siltums für das Projekt verantwortlich. Errichtet werden dabei 1.720 Kollektoren mit einer Gesamtfläche von 21.600 Quadratmetern. Die Investitionen liegen bei insgesamt 7,23 Mio. EUR, die teilweise aus dem EU-Kohäsionsfonds aufgebracht werden. Zusätzlich entsteht auch eine Biomasse-Einheit, die installierte Leistung liegt bei insgesamt 3 MW.
 

Mit dem Bau und der Installation beauftragt ist die Gesellschaft SIA Filter.

Quelle: nov-ost.info  13.3.2019


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Neue Solaris-Elektrobusse für Berlin


Der polnische Bushersteller Solaris Bus & Coach liefert 15 Elektrobusse an die Berliner BVG.

Der Vertrag für die 18-Meter-Gelenkbusse einschließlich Ladeinfrastruktur wurde nach Angaben des Unternehmens am Dienstag (12. März) unterzeichnet und hat ein Volumen von 13,2 Mio. EUR. Die Lieferung dieser ersten Elektro-Gelenkbusse in der Flotte der BVG ist für das zweite Quartal 2020 geplant, bereits für dieses Jahr wird die Lieferung von 15 Solaris-"Stromern" mit 12 Metern Länge aus einem früheren Auftrag erwartet.

Die Solaris High Power-Batterien der neuen Busse mit 174 kWh Kapazität können an Ladestationen per Stromabnehmer oder an Ladesäulen auf den Betriebshöfen per Plugin-System geladen werden. Damit rückt die BVG von dem Induktionsladesystem ab, das bei der Pilotlieferung der ersten fünf Solaris-Elektrobusse 2015 verwendet worden war, sich aber als sehr störungsanfällig erwiesen hatte.

Die BVG ist seit dem Jahr 2000 Kundin von Solaris und hat mehr als 300 Busse des polnischen Herstellers im Einsatz.

Quelle: nov-ost.info 13.3.2019


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Nur ein Bieter in Breitspur-Ausschreibung von Laude


Das polnische Kombiverkehrsunternehmen Laude Smart Intermodal hat in seiner Ausschreibung zum Kauf von 200 Containertragwagen für 1.520 mm Breitspur nur ein Angebot erhalten.

Nach Informationen des Unternehmens handelt es sich dabei um die russische United Wagon Company (auch bekannt unter den Bezeichnungen UWC, Uniwagon und Obedinyonnaya Wagonnaya Kompaniya). UWC bietet die 40-Fuß-Waggons zum Preis von 8,36 Mio. EUR brutto bzw. 41.800 EUR das Stück an und bleibt damit unterhalb des Kostenvoranschlags, der von 8,68 Mio. EUR netto bzw. 10,67 Mio. EUR brutto ausgegangen war.

Quelle: nov-ost.info 12.3.2019


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Wind Solar Energy plant weiteren Windpark


Die ukrainische Wind Solar Energy hat beim Umweltministerium die Genehmigung zum Bau eines weiteren Großwindparks mit einer Leistung von insgesamt 264 MW beantragt.

Den Unterlagen zufolge soll der Park mit der Bezeichnung Lisova (russ. Lesnaya) in drei Ausbauphasen in der Gemeinde Pokaliv im Rayon Korosten der Provinz Zhytomyr errichtet werden. Die erste Ausbaustufe ist dabei mit einer Kapazität von 155 MW (37 Turbinen à 4,2 MW) die größte, gefolgt von 80 MW (19 Turbinen à 4,2 MW) in Phase 3 und 29 MW (7 Turbinen à 4,2 MW) in Phase 3. In der bisherigen Planung waren offenbar 3 MW-Anlagen vorgesehen, sodass sich für die einzelnen Phasen Leistungen von 111 MW, 57 MW bzw. 21 MW (zusammen 189 MW) ergeben. Dabei rechnete Wind Solar Energy mit Investitionen von 208 Mio. EUR und bei einer Einspeisevergütung von 102 EUR/MWh mit einem Jahresumsatz von 61,4 Mio. EUR aus der Produktion von rund 600 GWh Strom.

Quelle: nov-ost.info  12.3.2019


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Stadler hat Usbekistan im Visier


Der Schweizer Schienenfahrzeugbaukonzern Stadler sondiert den usbekischen Markt.
 

Wie die usbekische Staatsbahn Uzbekistan Temir Yollari (UTY) nach einem Treffen mit einer Stadler-Delegation in Taschkent mitteilte, bekunden die Schweizer u.a. Interesse am Aufbau von Fertigungskapazitäten in Usbekistan. Im Gespräch sei dabei die Montage von Personenzügen, die auch in andere Länder der Region exportiert werden könnten. Der Aussendung zufolge wurde darüber hinaus auch der Einsatz von U-Bahnen und S-Bahnen aus der Produktion von Stadler in Usbekistan erörtert. Konkrete Vereinbarungen erzielten UTY und Stadler zunächst noch nicht, vorgesehen ist jedoch die weitere Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen beiden Unternehmen.

Quelle: nov-ost.info  12.3.2019


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¦koda klagt gegen Bukarester Tram-Tender


Der tschechische Schienenfahrzeughersteller Škoda hat offenbar eine Klage gegen ein laufendes Verfahren zur Beschaffung von 100 neuen Straßenbahnen für Bukarest eingereicht.

Medienberichten zufolge ging die Beschwerde bei der nationalen Schiedsstelle CNSC ein. Gefordert wird darin kurz vor Ablauf der Frist zur Einreichung von Angeboten am 15. März eine Suspendierung des Verfahrens. Begründet wird dies mit einer zu knapp bemessenen neuen Frist für die Vorbereitung bzw. Anpassung der Dokumentation. Der von der rumänischen Hauptstadt gesetzte Zeitrahmen sei unrealistisch, hieß es.

Zuvor hatte auch bereits die französische Alstom gegen das Verfahren geklagt, wenn auch ohne Erfolg. Der Auftrag hat einen geschätzten Wert von 180 Mio. EUR, der Beschaffungsgegenstand sind Niederflurtrams mit einer Länge von jeweils 36 m. Zuletzt wurde die Bieterfrist ohne weitere Begründung vom 14. Februar auf den 15. März verlängert. In diesem Zusammenhang gab es Spekulationen darüber, ob dadurch nicht dem rumänischen Schienenfahrzeughersteller Astra Vagoane Călători eine Teilnahme an dem Verfahren ermöglicht werden sollte.

Quelle: nov-ost.info 12.3.2019


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